Haushalt | 22.05.2025, 10:42 Uhr

Reinigung ist teuer und verursacht teure Gebühren

Fette und Öle gehören nicht in den Abfluss

Symbolbild.Foto: Pixabay
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Neuwied. Verstopfte Abwasserrohre sind nach wie vor ein Problem für die Servicebetriebe Neuwied (SBN). Sie weisen darauf hin: Fette und Öle gehören in den Restmüll, aber keinesfalls in den Abfluss.

Das Kanalnetz und die Abwasserpumpstationen sind die Grundlage für einen reibungslosen Abfluss von Schmutz- oder Regenwasser. „Fette und Öle, die beim Kochen im Haushalt benutzt werden, sind im Abwasser schädlich, weil es dadurch zu Verstopfungen, Störungen und Schäden im Kanal kommt“, erklärt Fabian Hüttner von den SBN. „Diese werden nicht einfach weggespült, sondern härten in der Kanalisation aus und setzen sich an den Rohrwänden fest.“

Die Kollegen der SBN müssen diese Fettablagerungen mit aufwendigen Reinigungsarbeiten und einem speziellen Reinigungsverfahren entfernen. Und das wird teuer: „Je mehr Reinigungen nötig sind, desto teurer werden die Gebühren für alle“, betont Hüttner.

Noch teurer wird es, wenn die hauseigenen Abflussrohre und Kanalhausanschlüsse verstopfen. „Das kann zu Abflussproblemen und im schlimmsten Fall zu einem Rückstau mit Wasserschaden führen“, sagt Hüttner.

Um Verstopfungen und unnötig hohe Kosten, die aus eigener Tasche bezahlt werden müssen, zu vermeiden, rät Hüttner: „Frittieröle und Bratfette nicht in der Toilette oder im Spülbecken entsorgen. Das gehört in den Restmüll.“

SBN

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