Rechtzeitig handeln
Gebäude vor den Folgen von Überschwemmungen schützen
txn. Die Hochwassergefahr nimmt in vielen Teilen Deutschlands weiter zu. Längst sind nicht nur Eigenheime in der Nähe von Flüssen betroffen. Mittlerweile verzeichnen viele Regionen nach extremen Wetterereignissen einen kritischen Anstieg des Grundwasserspiegels.
„Ältere Gebäude bieten oft nur unzureichenden Schutz vor drückendem Wasser von unten,“ erklärt David Böcker, Bautenschutz-Experte beim Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber. „Hier fehlen meist vollflächige Abdichtungen, sodass Feuchtigkeit ungehindert aufsteigen kann.“ Selbst bei bituminösen Außenabdichtungen durch sogenannte schwarze Wannen droht Gefahr - sie haben nur eine begrenzte Haltbarkeit von etwa 30 Jahren.
Zu den wichtigsten Präventivmaßnahmen zählt deshalb die nachträgliche Abdichtung aller erdberührten Bauteile. Böcker ergänzt: „Auch Sockelflächen sollten dabei nicht vergessen werden. Hier kommen spezielle Oberflächensysteme zum Einsatz, die die Bausubstanz dauerhaft schützen.“ Bewährt haben sich FPD-Abdichtungen - mineralische Dickbeschichtungen auf Polymerbasis wie weber.tec Superflex D 24, die sich sowohl innen als auch anwenden lassen. Sie werden ohne Erdöl hergestellt, binden reaktiv ab und trocknen dadurch auch bei niedrigen Temperaturn schneller.
Eine nachträgliche Sanierung sollte jedoch stets von Fachleuten ausgeführt werden. Wenn dabei gleichzeitig der energetische Standard verbessert wird, können vor Baubeginn staatliche Fördermittel beantragt werden. Förderfähig sind sowohl Einzelmaßnahmen zur Kellerdämmung als auch umfassende Kellersanierungen. Auch hier können Fachfirmen weiterhelfen.
Weitere Bautipps und Informationen zur Kellersanierung finden Interessierte online unter de.weber oder beim Fachbetrieb vor Ort. Quelle:txn.de
Ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt im Gemäuer kann sich zu einem ernsthaften Problem entwickeln. Foto: SG Weber/txn
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