MdB Harald Orthey (CDU)
Gesetz zur Apothekenversorgung stärkt Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum
aus Hachenburg
Montabaur. Dem Wahlkreisabgeordneten Harald Orthey (CDU) ist die Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum ein wichtiges Anliegen. Mit der Verabschiedung des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung werde eine wichtige Maßnahme umgesetzt, um die wohnortnahe Arzneimittelversorgung dauerhaft zu sichern. Mit dem Gesetz sollen die Apotheken insgesamt moderner, wirtschaftlich stabiler und zukunftsfester aufgestellt werden – als verlässliche Säule des Gesundheitssystems.
Das Gesetz bringt zahlreiche Verbesserungen mit sich: Die Versorgung in kleineren und abgelegenen Orten wird erleichtert, indem Zweigapotheken einfacher betrieben werden können. Bürokratische Belastungen für Apotheken werden reduziert, etwa durch das Ende sogenannter „Nullretaxationen“, bei denen Apotheken wegen kleiner Formfehler hohe finanzielle Nachteile hatten. Apotheken erhalten mehr Flexibilität bei Lieferengpässen, damit Patientinnen und Patienten schneller an benötigte Medikamente kommen. Neue pharmazeutische Dienstleistungen stärken die Prävention, etwa bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes. Impfangebote in Apotheken werden ausgeweitet, beispielsweise auf Tetanus- oder FSME-Impfungen. Auch die wirtschaftliche Situation der Apotheken wird verbessert – unter anderem durch eine schrittweise Erhöhung des Apothekenhonorars ab Juli 2026.
MdB Harald Orthey begrüßt die neuen Regelungen ausdrücklich: „Gerade bei uns im ländlichen Raum sind Apotheken weit mehr als reine Ausgabestellen für Medikamente. Sie sind oft erste Ansprechpartner in Gesundheitsfragen und ein wichtiger Teil der medizinischen Versorgung vor Ort. Deshalb ist es richtig, die Apotheken jetzt gezielt zu stärken.“
Besonders wichtig ist aus Sicht von Harald Orthey außerdem die geplante stärkere Regulierung des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Medikamenten: „Wir brauchen faire Wettbewerbsbedingungen für unsere Vor-Ort-Apotheken. Wer eine flächendeckende Versorgung erhalten will, muss die Menschen unterstützen, die diese Versorgung täglich sicherstellen.“
Pressemitteilung Harald Orthey
