Orthey vor Ort im Wahlkreis
Harald Orthey (CDU) engagiert sich für Landwirtschaft und Kommunen im Westerwald
aus Hachenburg
Westerwald. Der Bundestagsabgeordnete Harald Orthey (CDU) hat die Wahlkreiswoche erneut genutzt, um zahlreiche Termine im Wahlkreis wahrzunehmen und den direkten Austausch vor Ort zu suchen. Im Fokus seiner Gespräche standen vor allem agrarpolitische Themen sowie die aktuellen Herausforderungen der kommunalen Ebene.
Austausch auf dem Aller’s Wiesenhof in Maxsain
Bei einem Besuch auf dem Bauernhof der Familie Aller in Maxsain informierte sich Orthey über die Situation regionaler Landwirtschaftsbetriebe. Im Gespräch mit Landwirt Andreas Aller ging es um faire Standards in Lieferketten, gesunde und ressourcenschonende Ernährung sowie den Schutz landwirtschaftlicher Flächen.
Diskutiert wurden unter anderem die Sicherung von Tierwohl-, Umwelt- und Menschenrechtsstandards; politische Anreize für eine gesunde Ernährung sowie Maßnahmen gegen die zunehmende Flächenversiegelung. Auch die Frage, welche politischen Instrumente auf Bundes- und EU-Ebene zur Verfügung stehen und welche Handlungsmöglichkeiten vor Ort bestehen, spielte eine zentrale Rolle. Der Austausch machte deutlich, wie eng Landwirtschaft, Umwelt- und Verbraucherpolitik miteinander verknüpft sind. Orthey bedankte sich bei der Familie Aller für die Einladung und das offene Gespräch.
Kommunale Herausforderungen im Gespräch mit Bürgermeistern
Ein weiterer Schwerpunkt der Wahlkreiswoche lag auf der kommunalen Ebene. Beim Treffen mit Marvin Kraus, dem neuen Bürgermeister der Verbandsgemeinde Bad Marienberg, informierte sich Orthey über dessen Start im Amt und die aktuellen Belastungen der Kommunen. Kraus zählt zu den jüngsten Verbandsbürgermeistern in Rheinland-Pfalz und übernimmt sein Amt in einer Zeit großer Herausforderungen.
Orthey betonte, dass der Druck auf die Kommunen weiter wachse: steigende Pflichtaufgaben, hohe Baukosten und komplexe Verwaltungsanforderungen stellten Städte und Gemeinden zunehmend vor Probleme. Diese Einschätzung teilte auch Ulrich Richter-Hopprich, Vorsitzender der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) und Bürgermeister, den Orthey ebenfalls zum Austausch traf. Beide Bürgermeister machten deutlich, welche Erwartungen sie an Bund und Land richten.
Kommunale Stärkung als zentrales Anliegen
Orthey verwies darauf, dass sich innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion eine eigene Arbeitsgruppe intensiv mit kommunalen Anliegen befasse. Starke Kommunen seien entscheidend – dafür brauche es Vertrauen in die kommunale Selbstverwaltung und eine solide finanzielle Ausstattung.
Beim jüngsten Kommunalkongress seien insbesondere die Zukunftsfähigkeit von Innenstädten und Ortskernen sowie die Bedeutung ausreichender Fördermittel diskutiert worden. Die im Koalitionsvertrag vorgesehene schrittweise Verdoppelung der Städtebauförderung wertete Orthey als wichtiges Signal. Viele Kommunen setzten große Hoffnungen in den Zukunftspakt von Bund, Ländern und Kommunen.
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