Blaulicht | 04.01.2021

Schwerpunktstreifen der Polizeiinspektion Adenau ahnden Verstöße

Illegale Drifter rund um den Nürburgring

Quelle: Polizei

Nürburg. Durch den einsetzenden Schneefall kam es in der Region um den Nürburgring zu erheblichen Verstößen und gefährlichen Fahrmanövern durch sogenannte Drifter. Dabei handelt es sich beim „Driften“ keinesfalls um Kavaliersdelikte. Meistens werden mehrere Runden in Verkehrskreiseln gefahren, wobei der Wagen bewusst bis an die Grenze des Ausbrechens übersteuert wird. In der Folge kommt es insbesondere bei winterlich glatter Fahrbahn häufig zu gefährlichen Verkehrssituationen. Diese Gefahr wird von den Fahrern unterschätzt. Ohne dass es zu einem Verkehrsunfall kommt, stehen Geldbußen ab 100 Euro, Punkte im Verkehrszentralregister und Nachschulungen bei Fahranfängern im Raum. Bei konkreten Gefährdungen anderer kommen Verkehrsstraftaten in Betracht, welche zur gerichtlichen Entziehung der Fahrerlaubnis führen können. Unmittelbar eingesetzte Schwerpunktstreifen der PI Adenau stellten zu Höchstzeiten bis zu 200 Fahrzeuge aus der Szene fest. Die Polizeikräfte führten Kontrollen durch, ahndeten konsequent Verstöße und sprachen Platzverweise aus. Insgesamt wurde eine Vielzahl von Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt, unter anderem auch wegen des Erlöschens der Betriebserlaubnis durch Veränderungen an Fahrzeugen. Über das Wochenende haben sich mehrere Zeugen bei der Polizei gemeldet. Hierzu dauern die Anschlussermittlungen noch an. Weitere Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Adenau unter der Telefonnummer 02691/925-0 in Verbindung zu setzen. EPHK Heiko Schmitz, Leiter der PI Adenau stellt einmal mehr fest, dass entgegen der weitläufigen Meinung, die Region Nürburgring sei nur im Sommer Anziehungspunkt für die Poser-Szene, das vergangene Wochenende das Gegenteil belegt. Die PI Adenau wird mit Unterstützung der Traffic Enforcement Group der PD Mayen auch weiterhin verkehrsfeindliches Verhalten entschlossen sanktionieren.

Pressemitteilung

Polizeidirektion Mayen

Quelle: Polizei

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