Veranstaltungen | 20.12.2019, 08:46 Uhr

Black Rhine Quintet gastiert in der Villa Sibilla Bad Neuenahr

Jazz-Ensemble, bei dem die Mischung stimmt

Abschlusskonzert der Uferlichter am 29. Dezember

Das Black Rhine Quintet legt viel Wert auf die anspruchsvolle Interpretation der Stücke. Foto: Anita Brandstäter
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Bad Neuenahr-Ahrweiler. Das Black Rhine Quintet bestreitet am Sonntag, 29. Dezember um 17 Uhr das Abschlusskonzert der Uferlichter in der Villa Sibilla in Bad Neuenahr.

Das Jazz-Ensemble besteht aus dem Meckenheimer Saxofonisten Frank Wolff, Dieter Biermann aus Wesseling am Schlagzeug, dem Kölner Markus Franke (Piano), dem Trompeter Christian Waßong und dem Bassisten Jürgen Lülsdorf aus dem Bonn-Beueler Ortsteil Schwarzrheindorf, wo sich die Musiker regelmäßig zur Probe treffen. Neben bekannten Jazzstandards im Swing-, Latin- und Souljazz-Stil (zum Beispiel) „Spain“, „Mercy, Mercy, Mercy…“, „The Sidewinder“, „Agua De Beber“, „Take Five“, „Autumn Leaves“...) spielen sie auch moderne, funkige Jazznummern wie „Gdansk“, „I Wish“ und „The Chicken“. Auch Eigenkompositionen von Markus Franke sind im Repertoire. Bei den Standards handelt es sich zumeist um eigene Arrangements, wobei viel Wert auf die anspruchsvolle Interpretation der Stücke gelegt wird – sowohl in harmonischer, rhythmischer und solistischer Hinsicht.

Die Musik des Black Rhine Quintets ist geprägt von einer überzeugenden Mixtur aus Jazz, Rock, Blues und Latin-Elementen. Den versierten Musikern gelingt es immer wieder in den Konzerten, eine Brücke zwischen den Welten der „reinen“ Jazz-Puristen und den Anhängern des eher „kommerziellen“ Pop-Jazz zu schlagen.

Wie häufig sind heutzutage noch Konzerte zu erleben, in denen Stücke von Charlie Parker, John Coltrane und Spyro Gyra gleichermaßen dargeboten werden - und dabei auch noch beim Publikum hervorragend ankommen? Beim Black Rhine Quintet ist das der Fall. Es ist sogar so, dass das Feedback der Zuhörer gerade deswegen so positiv ist, weil die „Mischung stimmt“.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, Spenden zugunsten der Uferlichterkonzerte erbeten.

Das Black Rhine Quintet legt viel Wert auf die anspruchsvolle Interpretation der Stücke. Foto: Anita Brandstäter

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