Blaulicht | 11.03.2025

Wiederholungstäter bereits Anfang des Jahres wegen falscher Kennzeichen auffällig gewesen

Junger Fahrer verursacht unter Drogeneinfluss mehrere Unfälle und flüchtet

Symbolbild.Foto: Rüdiger Kottmann - stock.adobe.com

Siegburg. Am Donnerstagnachmittag, 6. März, beging ein junger Mann auf der Mittelstraße in Siegburg eine Unfallflucht. Eine Zeugin beobachtete, wie der Fahrer eines schwarzen SUVs mit Kölner Kennzeichen beim Ausparken mehrfach gegen einen geparkten VW Caddy stieß und dabei einen Schaden von rund 1.500 Euro verursachte. Die Zeugin sprach den Fahrer durch die geöffnete Seitenscheibe an, doch dieser, der ein auffällig buntes Oberteil trug, fuhr davon, ohne sich um den Schaden zu kümmern.

Die Polizei wurde verständigt. Noch auf der Anfahrt erhielten die Beamten die Meldung über einen weiteren Verkehrsunfall, bei dem ebenfalls ein schwarzer SUV mit Kölner Kennzeichen von der Unfallstelle geflüchtet war. Dieser Unfall ereignete sich auf der Zeithstraße vor der Ampelanlage zur Bundesstraße 56 (B56). Der Fahrer des SUV fuhr auf einen wartenden Toyota auf, der dadurch auf einen davor stehenden Nissan geschoben wurde. Die Insassen beider Fahrzeuge, zwei 50-jährige Frauen aus Lohmar und Troisdorf, blieben unverletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 2.500 Euro. Der Fahrer des SUv, der erneut als junger Mann mit auffälliger Oberbekleidung beschrieben wurde, bog nach dem Unfall nach rechts auf die B56 ab und flüchtete.

Obwohl Zeugen das Kölner Kennzeichen angaben, konnte im Auskunftssystem der Verkehrsbehörden kein entsprechender Datensatz ermittelt werden. Eine Polizeistreife erinnerte sich jedoch an eine Verkehrskontrolle Anfang des Jahres, bei der ein SUV mit Kölner Kennzeichen aufgefallen war. Am Steuer saß ein junger Mann aus Lohmar, der falsche Kennzeichen am Fahrzeug angebracht hatte und unter Drogeneinfluss stand. Außerdem war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und der nicht zugelassene PKW samt Kennzeichen sichergestellt.

Da die Personenbeschreibung und das Fahrzeug im aktuellen Fall übereinstimmten, schickte die Polizei ein Einsatzmittel zur Wohnanschrift des Mannes in Lohmar. Der schwarze SUV stand vor der Tür und wies frische Unfallspuren auf, die zu den beiden gemeldeten Unfällen passten. Der Fahrer wurde ebenfalls angetroffen. Er machte keine Angaben zu den Vorwürfen. Ein durchgeführter Drogentest verlief positiv auf Kokain und Amphetamin. Wegen des dringenden Tatverdachts musste der Lohmarer mit zur Wache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Sein PKW, an dem wiederum falsche Kennzeichen eines stillgelegten Fahrzeugs angebracht waren, wurde zur Gefahrenabwehr und als Beweismittel sichergestellt.

Den Lohmarer erwartet ein weiteres Verfahren wegen einer Vielzahl von Verkehrsdelikten.

BA

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