Veranstaltungen | 04.02.2019

Westerwälder Kabarettnacht der Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V.

Konzertkabarett, Artenschutz und Fake News

Zum 26. Mal wird Oberelbert zur Kabaretthochburg mit Philip Simon, „Gankino Circus“ und Fatih Cevikkollu – Kartenvorverkauf am 16. Februar

Mit Gankino Circus aus Bayern kommen „Die letzten ihrer Art“ in den Westerwald.Foto: privat

Oberelbert. Humor ist das Salz in der Suppe des Lebens! Und die jährliche Westerwälder Kabarettnacht bringt dazu noch etwas politische Würze in den Alltag. In der Stelzenbachhalle in Oberelbert sind dazu am 15. und 16. März bei der 26. Auflage wieder alle Fans anspruchsvollen Kabaretts und außergewöhnlicher musikalischer Klänge willkommen. Nach vier Tagen Kabarett beim 25-jährigen Jubiläum 2018 ist das bekannte Format wieder auf die Normalgröße von zwei Abenden geschrumpft. Aber die haben es in sich… selten war das Programm dieser Kultveranstaltung besser!

Drastisch und unterhaltsam zugleich ist die Staatsbürgerkunde, mit der Philip Simon am Freitag, 15. März in die 26. Kabarettnacht startet. In seinem neuen Programm „Meisenhorst“ führt der niederländisch-deutsche Kabarettist vor, dass im Grundgesetz mehr Zündstoff steckt als Progression in bundesdeutschen Köpfen. Eine gute Gelegenheit, um mal wieder im eigenen Gedankenstübchen selbst die Strippen zu ziehen.

Der zweite Teil des Abends wird musikalisch gestaltet von „Gankino Circus“ aus Bayern. Ihr Programm „Die Letzten ihrer Art“ triff den Nagel auf den Kopf: vier virtuose Musiker, begnadete Geschichtenerzähler und kauzige Charakterköpfe. Dazu ein hinreißend verqueres Bühnengeschehen, handgemachte Musik und eine große Portion provinzieller Wahnsinn. Die richtigen Zutaten für ein „Konzertkabarett“, eine Kunstform, die die Ausnahmekünstler selbst erfunden und im Süden der Republik schon zum Kult gemacht haben.

Eine Einladung zum Perspektivwechsel ist das Gastspiel von Fatih Cevikkollu Samstag, 16. März. In seinem sechsten Programm „FatihMorgana“ taucht der deutsch-türkische Kabarettist in die schöne neue Welt der alternativen Fakten ein. Wenn die Welt verrücktspielt und in Angst und Hysterie verfällt, braucht es jemanden, der sie humorvoll wieder geraderückt. Ein Abend, an dem Nichts ist, wie es scheint. Im zweiten Teil des Abends sind dann wieder die einzigartigen „Gankino Circus“ zu erleben.

Die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. und die Ortsgemeinde Oberelbert freuen sich mit der Nassauischen Sparkasse und der EVM auf zwei Tage Kabarett und Musik am Stelzenbach. Beginn ist an beiden Abenden um 20 Uhr, Einlass um 19.30 Uhr.

Vorverkauf der Karten

Der Kartenvorverkauf läuft wieder nur an einem Tag: Samstag, 16. Februar gleichzeitig von 10 bis 11 Uhr in Montabaur (Bürgerhalle im Rathaus, Eingang vom großen Markt) und Oberelbert (Stelzenbachhalle, Ortsmitte). Vorbestellungen sind ausnahmslos nicht möglich! Falls danach noch Karten übrig sind, werden diese ab Dienstag, 19. Februar im Schuhhaus Schulte (Kirchstr. 28) in Montabaur verkauft. Kartenreservierungen per E-Mail an karten@kleinkunst-mons-tabor.de. Platzreservierung ist leider nicht und Ermäßigung nur an der Abendkasse möglich.

Info im Internet unter www.kleinkunst-mons-tabor.de sowie bei Uli Schmidt per E-Mail an uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

Pressemitteilung der

Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V.

Mit „Meisenhorst“ erobert Philip Simon derzeit die Bühnen Deutschlands. Foto: Valery Kloubert

Mit „Meisenhorst“ erobert Philip Simon derzeit die Bühnen Deutschlands. Foto: Valery Kloubert

Mit Gankino Circus aus Bayern kommen „Die letzten ihrer Art“ in den Westerwald.Foto: privat

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