Blaulicht | 30.10.2023

Katastrophenschutz: DLRG-Ortsgruppen und Kreis arbeiten zusammen

Kreis- und Umweltausschuss stimmt Vereinbarung zu

Kreis Ahrweiler. Der Kreis Ahrweiler plant, eine Vereinbarung mit den Ortsgruppen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) Bad Neuenahr-Ahrweiler und Remagen zu treffen, um die Zusammenarbeit im Zivil- und Katastrophenschutz zu intensivieren. In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreis- und Umweltausschuss einstimmig diesem Vorschlag von Landrätin Cornelia Weigand zugestimmt.

Die DLRG-Ortsgruppen sind bereits seit vielen Jahren in der Schwimmausbildung und im Wasserwachtdienst am Laacher See aktiv. Durch die Beteiligung der DLRG kann nun eine Lücke im Bereich der Wasserrettung geschlossen werden. In Abstimmung mit den kommunalen Feuerwehren sieht der Kreis die Fachkompetenz der DLRG als wichtige Ergänzung und Unterstützung im Kreis-Katastrophenschutz.

Besonders nach den Auswirkungen der Flutkatastrophe hat die DLRG verstärkt das Interesse bekundet, im Kreiskatastrophenschutz mitzuwirken. Die Fachgruppen der Strömungsretter sind bundesweit ein Thema bei der DLRG und werden insbesondere in fließenden Gewässern eingesetzt. Die entsprechend ausgebildeten Mitarbeiter verfügen über spezielle Ausrüstung, darunter Seiltechnik und Schutzkleidung. Einige der erforderlichen Ressourcen, wie Fahrzeuge und ein Boot für die Wasserrettung, sind bereits in den beiden DLRG-Ortsgruppen im Kreis vorhanden.

Im Rahmen der Vereinbarung wird der Kreis den DLRG-Ortsgruppen eine jährliche Pauschale zahlen, die von den Gruppen nach Bedarf und Abstimmung eingesetzt werden kann. Diese Mittel sollen unter anderem zur Deckung der Kosten für Fahrzeuge und deren Stellplätze dienen. Der Kreis wird sich auch an den Kosten für die weitere Ausstattung, Wartung, Pflege, Unterhaltung und gegebenenfalls Neubeschaffung von Fahrzeugen beteiligen.BA

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Kommentare
31.10.202308:33 Uhr
K. Schmidt

Das heißt dann, der Kreis hatte bei der Flut 2021 gar keine eigenen "Strömungsretter"?! Das heißt aber auch, der Kreis hat jetzt bis zur Einsicht, dass man das vielleicht doch mal ändern müsste, auch wieder über zwei Jahre gebraucht??? Da hatte ich von Frau Weigand nach ihren Auftritten vor der Wahl eigentlich mehr erwartet.

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