Sicherheit | 28.03.2025

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gibt wichtige Tipps

Lebensmittel- und Getränkevorrat: Gut gerüstet für den Katastrophenfall

Symbolbild.  Foto: pixabay.com

Region. Ein Notvorrat an Lebensmitteln und Getränken kann in Krisensituationen entscheidend sein. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe empfiehlt, sich rechtzeitig vorzubereiten, um im Ernstfall gut versorgt zu sein. Unvorhersehbare Ereignisse wie Hochwasser, Schneefälle oder Unwetter können den Zugang zu Supermärkten erschweren. Auch Krankheiten, Stromausfälle oder gestörte Lieferketten durch Pandemien oder Cyberangriffe können dazu führen, dass die Versorgung mit Lebensmitteln und Trinkwasser eingeschränkt ist. Wer frühzeitig vorsorgt, kann solche Situationen besser überbrücken.

Verschiedene Strategien

Es gibt verschiedene Strategien, um Vorräte anzulegen. Eine Möglichkeit ist der einmalige Vorrat: Man kauft eine größere Menge Lebensmittel und Getränke auf Vorrat, prüft regelmäßig die Haltbarkeit und verbraucht bald ablaufende Produkte. Abgelaufene oder verbrauchte Lebensmittel werden durch neue ersetzt. Alternativ gibt es den lebenden Vorrat, bei dem man bei jedem Einkauf zusätzlich haltbare Lebensmittel mitnimmt und diese im Alltag verbraucht. Die verbrauchten Artikel werden bei Gelegenheit nachgekauft, sodass der Vorrat konstant bleibt.

Ein Vorrat sollte mindestens für drei Tage reichen, besser noch für sieben bis zehn Tage. Für eine erwachsene Person wird empfohlen, täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit einzuplanen, dazu kommen noch etwa 0,5 Liter für das Kochen. Die Lebensmittel sollten idealerweise ohne Kühlung haltbar sein, um auch bei einem Stromausfall weiterhin genutzt werden zu können. Besonders praktisch sind Produkte, die wenig oder gar keine Kochzeit benötigen, wie zum Beispiel Konserven oder Fertiggerichte. Es ist außerdem wichtig, individuelle Bedürfnisse zu berücksichtigen, etwa Allergien oder spezielle Ernährungsweisen. Auch Vorräte für Kinder oder Haustiere sollten in einem Notfall vorhanden sein.

Welche Produkte sind geeignet?

Zu den geeigneten Vorratsprodukten zählen Trockenfrüchte, Nüsse, Konserven mit Obst, Gemüse, Fleisch oder Fisch sowie Zwieback und Müsliriegel. Wer seinen Vorrat regelmäßig überprüft und anpasst, ist im Ernstfall gut gerüstet. Eine sorgfältige Planung hilft dabei, Engpässe zu vermeiden und die Sicherheit in Krisensituationen zu gewährleisten. ROB

Symbolbild. Foto: pixabay.com

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