Politik | 07.05.2026

Städtebauförderung Westerwald

MdB Harald Orthey (CDU) betont Bedeutung der Bundesmittel für lebenswerte Quartiere

Auch die Stadt Hachenburg wird mit Finanzmitteln aus der Städtebauförderung unterstützt

Region. Zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung am 9. Mai 2026 hat der CDU-Bundestagsabgeordnete Harald Orthey die große Bedeutung der Bundesmittel für die Städte und Gemeinden im Westerwaldkreis hervorgehoben. Die Städtebauförderung habe in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich dazu beigetragen, das Wohnumfeld vieler Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und städtebauliche Entwicklungen nachhaltig voranzubringen.

Vielfältige Förderung im Westerwaldkreis

Im Westerwaldkreis flossen in den vergangenen Jahrzehnten über 24 Millionen Euro an Bundesmitteln in unterschiedliche Projekte. Gefördert wurden und werden unter anderem Höhr-Grenzhausen und Wirges im Programm Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier gemeinsam gestalten, Montabaur im Programm Lebendige Zentren – Erhalt und Entwicklung der Orts- und Stadtkerne sowie Bad Marienberg, Hachenburg, Ransbach-Baumbach und Selters im Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten. Auch Rennerod und Westerburg profitierten in der Vergangenheit von Fördermitteln.

Orthey erinnerte daran, dass die Städtebauförderung als gemeinschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern und Kommunen ein „erfolgreiches Instrument der städtischen Erneuerung“ sei. Sie unterstütze Städte und Gemeinden dabei, auf wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Veränderungen zu reagieren. „Attraktive Quartiere, lebendige Zentren und ein gutes Miteinander in den Nachbarschaften – all das wird durch die Städtebauförderung ermöglicht“, so der Abgeordnete.

Seit Einführung des Förderprogramms im Jahr 1971 wurden bundesweit mehr als 12.500 Maßnahmen in rund 4.000 Kommunen unterstützt. Der Bund stellte dafür bislang rund 23,9 Milliarden Euro bereit. Für das Jahr 2026 stehen erstmals eine Milliarde Euro Bundesmittel zur Verfügung, bis 2029 soll der Betrag auf 1,58 Milliarden Euro steigen. „Davon profitieren auch die Städte im Westerwaldkreis“, betonte Orthey.

Das Programm Wachstum und nachhaltige Erneuerung unterstützt Kommunen dabei, öffentlichen Raum und bauliche Strukturen an neue Bedarfe anzupassen. Im Fokus stehen resiliente Stadtstrukturen, Klimafolgenanpassung sowie die Entwicklung neuer Quartiere auf Brach- und Konversionsflächen.

Mit dem Programm Sozialer Zusammenhalt fördern Bund und Länder lebenswerte Quartiere, stärken Nachbarschaften und verbessern Wohn- und Lebensqualität. Investitionen in Wohnumfeld, Infrastruktur und soziale Teilhabe sollen insbesondere Familienfreundlichkeit und Generationengerechtigkeit stärken.

Das Programm Lebendige Zentren richtet sich an Innenstädte und Ortskerne. Ziel ist es, historische Bausubstanz zu erhalten, Aufenthaltsqualität zu steigern und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten zu schaffen – von Handel über Wohnen bis hin zu Kultur und Begegnung.

Orthey unterstrich, dass Quartiere und Stadtteile für die Menschen weit mehr seien als nur Wohnorte: „Sie sind Zuhause und Begegnungsort zugleich.“ Die Städtebauförderung trage entscheidend dazu bei, diese Orte zukunftsfähig zu gestalten und lebendige, vielfältige und soziale Nachbarschaften zu erhalten.

Pressemitteilung Harald Orthey

Auch die Stadt Hachenburg wird mit Finanzmitteln aus der Städtebauförderung unterstützt Foto: Karl-Heinz Boll

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Dienstleistungen
Tank leer? / -
Kirschbaumfest Oberlützingen
Stellenanzeige  Techniker, 1. Anzeige "2+1" Aktion
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel
Die Nordbrücke in Bonn. Foto: pixabay.com
3673

Bonn. Ab Freitag (7. August) beginnt der erste Abbruchabschnitt der linksrheinischen Vorlandbrücke an der A565. Wie die Autobahn GmbH mitteilt, wird zunächst der westliche Teil der Brücke über der Graurheindorfer/Herseler Straße im Bereich der Anschlussstelle Bonn-Auerberg zurückgebaut. Parallel dazu finden Kampfmittelsondierungen statt.

Weiterlesen

Vom 10. Bis zum 18. Oktober findet wieder der traditionelle Lukasmarkt statt.
3138

Mayen. Wenn der Duft von gebrannten Mandeln durch die Straßen zieht, die Lichter der Fahrgeschäfte die Innenstadt erstrahlen lassen und sich Menschen aus der ganzen Region in Mayen treffen, dann ist wieder Lukasmarkt. Vom 10. bis 18. Oktober 2026 lädt der 621. Lukasmarkt zu neun Tagen voller Tradition, Kirmesspaß und unvergesslicher Erlebnisse ein. Als größtes Volksfest im nördlichen Rheinland-Pfalz...

Von Zoe Mertz aus Mayen

Weiterlesen