Blaulicht | 04.12.2018

Polizeiinspektion Linz hatte am vergangenen Wochenende viel zu tun

Mit 2,39 Promille freiwillig unterwegs in die Psychiatrie nach Waldbreitbach

Linz. Am Freitag, 30. November, 10.50 Uhr, fiel der Polizei während einer Streifenfahrt auf der B42 in Höhe Linz am Rhein ein 68-jähriger Verkehrsteilnehmer auf, der mit seinem Pkw im Gegenverkehr fuhr. Der Polizei war bekannt, dass er nicht mehr im Besitz der Fahrerlaubnis war. Bei der anschließenden Verkehrskontrolle verhielt sich der Fahrer uneinsichtig und drohte, bei nächster Gelegenheit wieder zu fahren. Er war der Ansicht, dass es egal sei, ob er ohne oder mit Führerschein fahren würde. Das Fahrzeug wurde daraufhin sichergestellt.

Fehlerhaftes Ausparken

Ebenfalls am Freitag, 30. November, kam es zwischen 15.25 Uhr und 16.25 Uhr zu einem Verkehrsunfall durch fehlerhaftes Ausparken auf dem Parkplatz des Krankenhauses in Linz am Rhein. Die Verkehrsbeteiligten parkten ihre Pkw auf dem Parkplatz des Vitalis-Gesundheitsstudios in Querrichtung unmittelbar nebeneinander. Die Geschädigte gab an, dass das Fahrzeug des möglichen Unfallverursachers bereits auf dem Parkplatz gestanden hatte. Wegen der Enge der Parktaschen habe sie sich nach dem Einparken das Kennzeichen des geparkten Fahrzeugs aufgeschrieben. Nach ihrer Rückkehr habe sie eine Beschädigung durch Lackkratzer an der Beifahrertür ihres Fahrzeugs festgestellt. Aufgrund des Kennzeichenhinweises dürfte der Verursacher zu ermitteln sein.

In Unkel kam es am Freitag, 30. November, gegen 14.30 Uhr in der Anton-Limbach-Straße im Bereich der Zufahrt zum Parkplatz des Vorteil-Centers zu einem Verkehrsunfall, wobei eine Fußgängerin verletzt wurde. Die 57-jährige Geschädigte lief vom Parkplatz in Richtung der Anton-Limbach-Straße. Der 54-jährige Unfallverursacher beabsichtigte, mit seinem Pkw von der Anton-Limbach-Straße auf den Parkplatz fahren. Hierbei übersah er die Fußgängerin und touchierte sie im Bereich des Gehwegs. Durch den Anstoß wurde die Fußgängerin leicht verletzt, sie erlitt nach derzeitigem Sachstand Abschürfungen an einem Arm und auch noch eine Rippenprellung.

Zu einer Körperverletzung kam es am Freitag, 30. November, gegen 22.20 Uhr in Leubsdorf. Vorausgegangen war ein sinnfreies Hin- und Herfahren und Rasen eines Verkehrsteilnehmers mit seinem Pkw. Der Geschädigte hatte den Fahrzeugführer zum Anhalten veranlasst. In der Folge kam es zu einem Streitgespräch und einer Rangelei der Beteiligten. Der derzeit noch unbekannte Täter schlug dem Geschädigten ins Gesicht. Durch den Schlag auf die Nase kam es zum Nasenbluten. Der Schläger begab sich anschließend in sein Fahrzeug und verließ den Tatort. . Zum Fahrzeug liegen die Hinweise vor, dass es sich um einen roten VW Golf oder Polo gehandelt haben soll.

Sechs Scheiben eingeworfen

Am Samstag, 1. Dezember, kam es zwischen 0.01 Uhr und 9.24 Uhr in der Pfarrer-Volk-Straße in Rheinbrohl zu einer Sachbeschädigung an einem Haus. Der derzeit noch unbekannte Täter hat vermutlich mit einem Stein sechs Fensterscheiben eingeworfen. Der Schaden dürfte im vierstelligen Bereich liegen. Ebenfalls am Samstag, 1. Dezember, kam es in Leubsdorf in der Straße „Im Mühlenberg“ zwischen 0.01 und 8.45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit Beschädigung des Außenspiegels eines Pkw. Vermutlich fuhr der Unfallverursacher ohne ausreichenden Sicherheitsabstand an dem beschädigten Fahrzeug vorbei und touchierte es am linken Außenspiegel. Es entstand Sachschaden.

In der Ringstraße in Bad Hönningen waren Rettungssanitäter mit einem Rettungswagen am Samstag, 1. Dezember, um 21.42 Uhr im Einsatz. Zu Grunde lag eine Mitteilung, dass eine 51-jährige männliche Person freiwillig in die Psychiatrie nach Waldbreitbach gebracht werden wollte. Nach Eintreffen der RTW-Besatzung kam es zu einem Sinneswandel. Der spätere Beschuldigte (BS) nahm ein Küchenmesser und bedrohte einen Sanitäter mit den Worten: „Entweder bringe ich dich um oder du mich.“ Anschließend wollte der Beschuldigte mit dem Messer auf den bedrohten Sanitäter losgehen. Vor Ort hielt sich noch eine weitere Person als Zeuge auf, die die Tat durch Wegschubsen des Beschuldigten verhindern

konnte. In der Folge wurde die Polizei verständigt. Nach Eintreffen der Streifenbesatzung ging der Beschuldigte drohend mit erhobenen Fäusten auf die Beamten zu. Der Angriff wurde mittels einfacher körperlicher Gewalt gestoppt und beendet, der Beschuldigte wurde abschließend gefesselt. Bei der Maßnahme sperrte sich der Mann und leistete Widerstand. Ein Grund für das Verhalten dürfte der hohe Alkoholkonsum gewesen sein, der Atemalkoholwert lag bei 2,39 Promille. Der Beschuldigte wurde zur Verhinderung weiterer Straftaten mit zur Dienststelle genommen und verbrachte die Nacht in der Gewahrsamszelle. Es

wurden mehrere Strafanzeigen angefertigt.

Hinweise an die Polizei

Hinweise zu allen Fällen werden unter Telefon (0 26 44) 94 30 oder unter pilinz.wache@polizei.rlp.de entgegengenommen.

Pressemitteilung der

Polizeiinspektion Linz

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