Veranstaltungen | 06.03.2026

Internationale Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März

Neuwied setzt Zeichen für Zusammenhalt

Neuwied. Die Ereignisse der jüngsten Zeit zeigen einmal mehr, dass rassistische Ablehnung und Abwertung von Geflüchteten, Migrantinnen und Migranten sowie vermeintlich „Fremden“ auch in unserer Gesellschaft präsent sind. Für die Betroffenen bedeutet das eine Verletzung ihrer Menschenwürde und gefährdet zugleich das friedliche Zusammenleben in einer vielfältigen Gesellschaft. Bei den Internationalen Wochen gegen Rassismus vom 16. bis 29. März setzen Neuwieder Institutionen, Organisationen und engagierte Bürgerinnen und Bürger ein Zeichen gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit – für Solidarität und Gerechtigkeit.

Das Programm der Aktionswochen

Den ersten Programmpunkt gibt es bereits vor dem offiziellen Beginn der Aktionswochen: Am Samstag, 14. März, organisiert das Team „Starke Nachbar_innen“ von EIRENE e.V. gemeinsam mit der Stadt Neuwied und dem Deutschen Roten Kreuz einen Erste-Hilfe-Kurs mit dem Titel „Erste Hilfe – Leben retten kann jede/r!“ in der Geschäftsstelle von EIRENE, Engerser Straße 81. Anmeldung: Tel. 02631 – 837 948, E-Mail: almasri@eirene.org.

Den offiziellen Auftakt der Internationalen Wochen gegen Rassismus bildet am Montag, 16. März, ein Aktionstag auf dem Luisenplatz. Von 11 bis 14 Uhr laden verschiedene soziale Organisationen unter dem Motto „100 % Menschenwürde. Zusammen gegen Rassismus und Rechtsextremismus“ zu Informationsständen, Mitmachaktionen und Gesprächen ein. Kontakt: Olga Scott, Tel. 02631 – 987 551, E-Mail: scott@caritas-neuwied.de.

Am Mittwoch, 18. März, um 18 Uhr lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. zum traditionellen gemeinsamen Fastenbrechen in den Sohler Weg 57 ein. Der gemeinsame Iftar soll Raum für Begegnung, Austausch und Zusammenhalt schaffen und ein Zeichen für Solidarität und Respekt setzen. Anmeldung: Tel. 01577 – 5356 368, E-Mail: xhamia-bashkimi@hotmail.de.

Ein Filmabend im Jugendzentrum Big House zeigt am Freitag, 20. März, um 19 Uhr die Doku „Das Deutsche Volk“, die sich mit dem rechtsextrem motivierten Anschlag in Hanau und der gesellschaftlichen Aufarbeitung der Tat auseinandersetzt. Eintritt frei. Infos: Tel. 02631 – 802 736, www.bighouse-neuwied.de.

Am Samstag, 21. März, lädt das Neuwieder Bündnis für Demokratie und Toleranz gemeinsam mit den Gemeinsamen Diakonischen Werken Rheinland-Süd ab 11 Uhr zur Mahnwache am „Engel der Kulturen“ (Ecke Engerser Straße / Mittelstraße) ein. Die Veranstaltung „100 % Menschenwürde – auch im Iran“ erinnert an den Einsatz vieler Menschen für Freiheit, Demokratie und politische Mitbestimmung.

Die Internationale Frauengruppe trifft sich am Montag, 23. März, von 10.30 bis 12 Uhr im Mehrgenerationenhaus Neuwied. Frauen jeden Alters sind eingeladen, das Angebot kennenzulernen und in entspannter Atmosphäre Kontakte zu knüpfen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, aber wünschenswert. Infos: Natalie Hamann, Tel. 02631 – 390 730, E-Mail: mgh@fbs-neuwied.de.

Am Mittwoch, 25. März, um 20 Uhr zeigt das Minski in der Schauburg, Heddesdorfer Str. 84, den Dokumentarfilm „Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes“. Der Film begleitet einen Rettungseinsatz im Mittelmeer und beleuchtet die Situation von Geflüchteten an den Außengrenzen Europas sowie die politische Debatte über Migration in Deutschland.

Den Abschluss des Programms bildet am Samstag, 28. März, um 11 Uhr die Veranstaltung „No Single Story“ des Teams „Starke Nachbar_innen“ von EIRENE e.V. gemeinsam mit dem städtischen Jugendbeirat. Es geht dabei um Vielfalt, Vorurteile und die Bedeutung unterschiedlicher Perspektiven. Eine Anmeldung ist erforderlich. Infos: Tel. 02631 – 837 948, E-Mail: almasri@eirene.org.

„Ein gutes gelebtes Miteinander und Verständnis für unterschiedliche Lebenswelten entstehen nicht von allein. Aktives Engagement für Vielfalt und friedliches Zusammenleben ist heute umso wichtiger. Alle Neuwiederinnen und Neuwieder sind herzlich eingeladen, sich bei den Wochen gegen Rassismus einzubringen“, ruft Bürgermeister Peter Jung auf. Die Stadt Neuwied beteiligt sich bereits seit 2017 an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. Rückfragen richten Interessierte an integration@neuwied.de. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter: www.neuwied.de/iwgr.

Pressemitteilung Stadt Neuwied

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