Blaulicht | 08.12.2023

Schwerer Verkehrsunfall fordert ein Todesopfer auf der L318 zwischen Much und Neunkirchen-Seelscheid

Pkw-Brand nach Frontalkollision mit Baum

Symbolbild. Foto: ROB

Neunkirchen-Seelscheid. Auf einer Landesstraße zwischen Much und Neunkirchen-Seelscheid kam es am Donnerstagabend, 7. Dezember, zu einem tragischen Verkehrsunfall, bei dem eine Person ihr Leben verlor. Polizeiangaben zufolge ereignete sich der Unfall gegen 23:30 Uhr auf der L318, auch bekannt als Overather Straße. Ein PKW war frontal gegen einen Baum geprallt und stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte bereits in Flammen. In dem Fahrzeug soll eine Person eingeklemmt sein. Eine zweite, verletzte Person habe den brennenden Wagen verlassen können.

Die gerettete Beifahrerin, eine 29-jährige Frau aus Much, wurde am Unfallort von Notärzten behandelt. Sie war ansprechbar, konnte aber keine Angaben zum Hergang des Unfalls machen. Mit schweren Verletzungen, die nicht lebensbedrohend erschienen, wurde sie in ein Krankenhaus in Köln gebracht.

Der vollständig ausgebrannte BMW-Kombi enthielt die sterblichen Überreste einer Person, die vermutlich der Fahrer und Eigentümer des Fahrzeugs war. Die Identifizierung des Toten steht noch aus. Bislang wurden keine Hinweise auf andere beteiligte Personen oder Fahrzeuge am Unfallort entdeckt.

Die Polizei vermutet, dass der BMW in Richtung Much-Nackhausen unterwegs war, als er in der Nähe einer Abzweigung aus unbekannten Gründen die Kontrolle verlor und mit einem Baum kollidierte.

Eine Ersthelferin berichtete, dass der BMW sofort nach der Kollision Feuer gefangen hatte, wobei es ihr gelang, der 29-jährigen Beifahrerin zu helfen, sich aus dem brennenden Wrack zu befreien. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug wird auf über 50.000 Euro geschätzt.

Die genaue Unfallursache sowie die Rolle möglicher überhöhter Geschwindigkeit sind Gegenstand der laufenden Untersuchungen. Der verunglückte PKW wurde für weitere Analysen sichergestellt. Die Unfallstelle war für die Dauer der Bergungs- und Untersuchungsarbeiten bis 7 Uhr vollständig gesperrt.

BA

Symbolbild. Foto: ROB

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