Leserbeitrag | 26.06.2018

Antwort auf den BLICKwinkel

Rettungskräfte überlastet!

„Ich danke der Redaktion von Blick aktuell für dieses brisante Thema.

Ich plädiere dafür, die Rettungskräfte nur für wirklich dringende Fälle (wie es gedacht war) zu senden.

FürFahrdienst/Taxifahrten sollte es eine andere Gruppe geben. Ich selbst habe mehrmals beobachten müssen, wie teure Rettungskräfte gebunden werden, weil sie mal wieder zu einem Alkoholiker gerufen werden, mit ihm noch streiten müssen, weil er uneinsichtig ist.

Was wäre, wenn ein anderer in dieser Zeit einen Herzinfarkt bekommt?

Muss der dann sterben? Er der nichts dafür kann, im Gegensatz zum Alkoholiker, der an seinem Zustand selbst verantwortlich ist.

Keine Rettungskräfte für Bagatellen ,meine Devise! Christa Klein, Tel. (0 26 32) 40 89 74 4 bin gespannt, welche Antworten kommen.“Leserbrief

von Christa Klein

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Adenau. Mit großem Interesse habe ich Ihren Beitrag zum Thema „Woran krankt das Rettungswesen?“ aufgenommen. Ich arbeite seit Sommer 2013 beim DRK Kreisverband Ahrweiler e.V. auf der Rettungswache Adenau. Leider bekommen wir als Mitarbeiter die in den beiden Artikeln der letzten Ausgabe genannten Probleme täglich zu spüren.

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Um unnötige Belastung des Rettungsdienstes zu vermeiden, sollten sich Bürger im Notfall an diese Entscheidungshilfe halten. Häufig ist nicht der Rettungsdienst, sondern die ärztliche Bereitschaftspraxis oder der Hausarzt der richtige Ansprechpartner. DRK Kreisverband Ahrweiler e.V.
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Kreis Ahrweiler. Der DRK-Kreisverband Ahrweiler e.V. versteht Rettungsdienst und Krankentransport als integrale Einheit. Das deutsche Rettungswesen ist ein sehr verwobenes und ein in über 50 Jahren äußerst komplex gewachsenes Hilfeleistungssystem. Um dieses System vollumfänglich und richtig zu verstehen ist eine entsprechende umfangreiche Sachkenntnis erforderlich.

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Die DFeuG, die Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft, wendet sich an den Bundesminister für Gesundheit, weil sie um die Sicherheit der Bürger fürchtet. Zu viele Einsätze, die nicht der eigentlichen Aufgabe des Rettungsdienstes entsprechen, binden die Kapazitäten, sodass es zu lebensbedrohlichen Situationen kommen kann, in denen Menschen in Not nicht geholfen werden kann.

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