gesponserte Artikel | 06.05.2019

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Rheinland-Pfalz gehört zu den Energiesparbundesländern in Deutschland

CO2 ist nicht unerheblichem Maße für den Klimawandel verantwortlich - in Rheinland-Pfalz liegt der Co2-Ausstoß pro Kopf verhältnismäßig niedrig. Quelle: @ byref (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Manche Arbeitskreise bringen erstaunliche und erfreuliche Ergebnisse zutage. Der Länderarbeitskreis Energiebilanzen dürfte aus Sicht des Bundeslands Rheinland-Pfalz überwiegend positive Resultate erbracht haben, denn das Land darf sich zur Spitzengruppe bezüglich der Energieersparnis in Deutschland zählen. Sowohl 2015 als auch im Jahr 2016 trumpfte Rheinland-Pfalz mit einem CO2-Wert auf, den nur wenige Bundesländer in Deutschland vorweisen können. Aber woher kommt das, wie sieht der Energieverbrauch in Deutschland aus und welche Maßnahmen kann jeder für sich unternehmen? Dieser Artikel klärt auf.

Wie sieht der Energieverbrauch in Deutschland aus?

Rheinland-Pfalz steht mit einem temperaturbereinigten Wert bezüglich der CO2-Emissionen hervorragend da. Nur 71 je 1000 Tonnen CO2 werden dem Bundesland nachgesagt, auf jeden Einwohner kommen so ungefähr 6,5 Tonnen CO2. Um diese Werte zu bewerten, sind natürlich die der anderen Bundesländer notwendig, obgleich einige Länder keine Angaben für 2016 machten:

  • Bayern - auch das Bundesland zählt zur Spitzengruppe und ist sogar noch besser als RLP. 56,4 lautet der Index, was einen Wert je Person von 6,1 ausmacht.
  • Bremen - mit 81,6 gesamt und einem Wert von 19,3 pro Einwohner ist das Bundesland auf den mittleren Plätzen.
  • Brandenburg - hier steht ein Wert von 44,1 nach der Temperaturbereinigung in den Papieren. Durch die geringe Einwohnerzahl ergibt sich jedoch ein Pro-Kopf-Wert von 22,8.
  • Sachsen - temperaturbereinigt kommt ein Wert von 32,8 zutage, auf jeden Einwohner entfallen somit 12,2 Tonnen.

Dadurch, dass mehrere Bundesländer keine Angaben machten, wurden die Werte, sofern es ging, geschätzt. NRW bleibt beispielsweise aufgrund nicht möglicher Schätzungen außen vor.

Was kann jeder Einzelne tun?

Um die CO2-Emissionen zu verringern und den gesamten Energiebedarf zu minimieren, kann und muss jeder Einzelne etwas tun. Der Umweltschutz ist keine Sache einiger weniger, sondern eine Mammutaufgabe, an der jeder einen Anteil haben kann. Viele Änderungen gehen dabei durchaus zugunsten des Einzelnen, denn wer beispielsweise seine Heizung modernisiert oder die Dämmung im Eigenheim verbessert, der hat zwar zuerst Kosten und Arbeit, spart aber auf lange Sicht wieder Geld. Ein paar Maßnahmen für den Einzelnen im Überblick:

  • Energetische Sanierung – für Eigenheimbesitzer und Vermieter ist dies eine solide Lösung, um den Energiebedarf zu senken. Welche Einsparungen insgesamt möglich sind, entscheidet klarerweise der Ist-Zustand des jeweiligen Hauses. Ist dies bereits halbwegs solide gedämmt, sind die Einsparungen geringer, als wenn ein nahezu ungedämmter Altbau saniert wird.
  • Heizung – der Umstieg auf energiesparende Heizungen, auch auf nachwachsende Rohstoffe oder erneuerbare Energien, kann sich gerade bei Eigenheimen lohnen. Doch bereits der Umstieg auf eine neue Gas- oder Ölheizung birgt großes Einsparpotenzial, da die Anlagen wesentlich effektiver arbeiten. Wer die Möglichkeit hat, sollte überlegen, ob eine Wärmepumpe infrage kommt. Die Anschaffungskosten sind hoch, doch verursacht die Heizung auf lange Sicht kaum Kosten.

Die energetische Sanierung eines Eigenheims oder der Umstieg auf eine neuere Heizungsanlage kann über Förderkredite der KfW gefördert werden. Die Kredite sind günstig, werden aber nur zweckgebunden vergeben. Wichtig ist zu prüfen, ob die KfW-Förderung auch mit anderen Darlehen und Fördermitteln kombiniert werden kann, denn auf diesem Wege sind noch mal mehrere tausend Euro einzusparen oder zu erhalten. Andernfalls existieren jedoch auch so günstige Online Kredite für eine Renovierung. Diese müssen im Normalfall nicht besichert werden und bieten trotzdem sehr attraktive Konditionen. Für den Einzelnen gibt es zugleich Optionen, selbst die eigene Energiebilanz aufzuhübschen:

  • Carsharing – gerade in den Stadtgebieten ist diese Lösung natürlich optimal. Wer beruflich nicht absolut auf ein eigenes Auto angewiesen ist, spart mit dieser Lösung nicht nur CO2, sondern auch Geld. Allerdings sind Carsharing-Optionen auf dem Land eher rar gesät.
  • Weniger fahren – letztendlich hat jeder die Möglichkeit, allgemein weniger zu fahren. Besonders kleine Einkäufe und Besorgungen lassen sich im Sommer gut zu Fuß oder mit dem Rad erledigen. Das spart nicht nur CO2, Energie und Geld, sondern lohnt sich auch für die Gesundheit. Immerhin: Bei einem Einkauf lassen sich fix 200 Kalorien verbrennen.
  • Flugreisen einschränken – insbesondere die kleineren Trips können auch mit der Bahn durchgeführt werden. Größere Urlaubsreisen sind ohne Flieger freilich unmöglich, aber Städtetrips können gut mit der Bahn erfolgen.
  • Stromverbrauch – das ist wohl die leichteste Einsparung. Jeder sollte sich immer wieder hinterfragen und überlegen, ob das Licht im Flur ständig brennen muss. Der Umstieg auf LED spart ebenfalls Energie. Es ist übrigens nicht nötig, gleich sämtliche Elektrogeräte auszutauschen. Auf eine bessere Bilanz wird schlichtweg dann geachtet, wenn das Gerät ohnehin erneuert werden muss. Die frühzeitige Entsorgung schont die Umwelt nicht.
  • Heizverhalten – ist es notwendig, dass im Schlafzimmer 22 Grad herrschen? Muss die Wohnung rund um die Uhr auf Temperatur sein oder reicht es nicht, wenn sich die Heizung zum Feierabend anschalten? Auch für Mietwohnungen gibt es steuerbare Thermostate, die flexibel auf Uhrzeiten programmiert werden können.

Die wichtigste Maßnahme ist jedoch, einfach bewusster mit der Energie und den Möglichkeiten umzugehen. Wenn sich jeder zwischenzeitlich hinterfragen würde und überlegt, ob das eigene Handeln genauso notwendig ist, dann würde schon viel Energie gespart. Und oftmals hat der „unbequeme„ Weg sogar Vorteile. Zu Fuß kleinere Einkäufe zu erledigen lässt die Pfunde purzeln und die Bewegung kommt ganz von alleine in den Alltag.

Welche Maßnahmen hat das Land geplant?

Rund um die Energiebilanz hat sich Rheinland-Pfalz viel vorgenommen. Bis 2020 soll die CO2-Bilanz um vierzig Prozent niedriger ausfallen als 1990. Und bis zum Jahr 2030 soll der Energiebedarf vollständig aus erneuerbaren Energien gedeckt sein. Dazu baut das Land die Maßnahmen rund um die erneuerbaren Energien aus, arbeitet an Konzepten zur Einsparung und Effizienz, investiert in die Energieberatung und schafft Speichersysteme und intelligente Stromnetze.

Die erneuerbaren Energien sollen auch in Rheinland-Pfalz noch deutlich ausgebaut werden. Quelle: @ byref (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Die erneuerbaren Energien sollen auch in Rheinland-Pfalz noch deutlich ausgebaut werden. Quelle: @ byref (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Fazit - auf einem guten Weg

Rheinland-Pfalz ist bezüglich der CO2-Emissionen und der Energiebilanz bereits auf einem guten Weg. Doch allein kann das Land nicht handeln, denn auch die Einwohner müssen ihr Verhalten ändern. Viele glauben, dass sie allein nichts bewirken könnten, doch wenn jeder für sich etwas ändert, wird sich dies in der Bilanz abzeichnen. Viele Verhaltensänderungen schränken den Alltag nicht einmal sonderlich ein, einige von ihnen wirken sich sogar positiv auf die eigene Gesundheit oder das eigene Befinden aus. Wer hat schon etwas dagegen, wenn das Einkaufen nicht nur Kalorien zuführt, sondern abbaut?

CO2 ist nicht unerheblichem Maße für den Klimawandel verantwortlich - in Rheinland-Pfalz liegt der Co2-Ausstoß pro Kopf verhältnismäßig niedrig. Quelle: @ byref (CC0-Lizenz) / pixabay.com

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