Blaulicht | 23.09.2024

Versuchtes Tötungsdelikt in Bonn

Rollstuhlfahrer verletzt Mann mit Messer – Mordkommission ermittelt

Symbolbild. Foto: Katja - stock.adobe.com

Bonn. Die Bonner Polizei und Staatsanwaltschaft haben am Samstagabend, 21. September 2024 die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdeliktes aufgenommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen waren gegen 19.20 Uhr mindestens fünf Männer am „Rondell“, nahe des zentralen Omnibusbahnhofs (ZOB), in eine körperliche Auseinandersetzung geraten, in deren Folge ein 49-Jähriger zu Boden ging. Ein 59-jähriger Rollstuhlfahrer, der zunächst nicht an der Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll, fuhr nach Zeugenangaben aus dem Hintergrund neben den am Boden liegenden 49-Jährigen und verletzte ihn mit einem Messer.

Der Geschädigte erlitt dabei schwerste Verletzungen und wurde zur intensivmedizinischen Behandlung in eine Klinik gebracht. Der mit rund 2,0 Promille alkoholisierte 59-jährige Tatverdächtige wurde am Tatort gestellt und vorläufig festgenommen.

Auf Grund der Gesamtumstände übernahm eine Mordkommission der Bonner Polizei unter Leitung von Kriminalhauptkommissar Rainer Müller in enger Abstimmung mit Staatsanwalt Sebastian Weikinger von der Bonner Staatsanwaltschaft die weiteren Ermittlungen. Am Sonntag, 22. September erließ ein Richter Untersuchungshaftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den 59-jährigen Deutschen. Der Geschädigte befindet sich indes in einem stabilen Zustand.

Pressemitteilung der Polizei Bonn

Symbolbild. Foto: Katja - stock.adobe.com Foto: Katja - stock.adobe.com

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