Lokalsport | 01.04.2019

Fußball-Bezirksliga Ost in der Saison 2018/19

SG Hundsangen/Obererbach siegte

Erfolg der Kombinierten bliebt der einzige Sieg an diesem Wochenende

Montabaur. Nur ein Sieg aus den vier Partien sprang an diesem Wochenende für die vier Bezirksligateams heraus. Einzig die SG Hundsangen/Obererbach landete bei der SG Betzdorf einen überraschend klaren 3:0-Erfolg. Die drei anderen Mannschaften standen nach den jeweiligen neunzig Minuten mit leeren Händen da.

SG Betzdorf – SG Hundsangen/Obererbach 0:3 (0:1)

Eine Partie ohne große Höhepunkte sahen rund 80 Zuschauer im Betzdorfer Stadion. Thomas Arzbach dürfte es am Ende egal gewesen sein, denn seine Mannschaft holte mit einem deutlichen 3:0 (1:0) drei wichtige Punkte mit auf den Heimweg. Lukas Faulhaber war es, der kurz vor der Pause einen Foulelfmeter sicher verwandelte. Zuvor hatte Ersel Sahin seinen Gegenspieler Waldemar Pinecker von den Beinen geholt. Sekunden später verpassten die Hausherren den Ausgleichstreffer. Kolja Weeken verschoss freistehend aus fünf Metern und sorgte somit für die glückliche Pausenführung.

Nach dem Wechsel schafften es die Gastgeber nicht, das Heft in die Hand zu nehmen, unter anderem auch weil bereits sieben Minuten nach Wiederanpfiff Niklas Steinebach (47.) und Marcel Hürter (52.) auf 3:0 erhöht hatten. Damit war die Partie frühzeitig entschieden. Während Betzdorfs Trainer Ingo Neuhaus mangelnde die Leidenschaft seines Teams beklagte, hob Thomas Arzbach trotz des klaren Sieges mahnend den Zeigefinger. „Wir sind trotz des klaren Vorsprunges zu sorglos aufgetreten. Das hätte sich auch noch rächen können.“

SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt, Meuer, Weimer, Hannappel, Noll, Faulhaber, Hürter, Brühl, Pineker (77. Aßmann), Tuchscherer (60. Baum), N. Steinebach (65. Schneider).

SG Wallmenroth – SG Ahrbach 1:0 (1:0)

Nicht nur das Ergebnis belegte die knappe Angelegenheit zwischen dem Tabellendritten SG Wallmenroth und der SG Ahrbach. Am Schluss siegten die Hausherren knapp mit 1:0 und bleiben vorerst im Titelkampf der Bezirksliga Ost.

„Wir sind in der Schlussphase noch einmal ins Schwimmen gekommen und können uns in dieser Phase bei unserem Keeper Niklas Platte bedanken, der uns mit seinen Paraden im Spiel hielt“, atmete Stefan Häßler nach den neunzig Minuten erleichtert auf. Der Coach der SG Wallmenroth war zwar mit der Einstellung seines Teams zufrieden, ärgerte sich aber über die Chancenverwertung, vor allem über Minute 70. Hier setzte Nils Germann einen Heber zu hoch an, sodass das Spielgerät über den Kasten segelte. So wurde es eben nochmals eng. Die Gäste hatten in dieser Schlussphase gleich mehrmals den Ausgleich auf dem Fuß, so auch in der Schlussminute, als der Ball nach einem Schuss am Pfosten landete. Somit war das Eigentor von Sebastian Linz letztendlich der entscheidende Treffer an diesem Nachmittag. Der Abwehrspieler traf nach einem Freistoß von Germann mit seinem Klärungsversuch ins eigene Netz. „Wenn man beide Spielhälften zusammenfasst, wäre ein Punkt verdient gewesen. Wir haben uns nach der Pause steigern können. Leider hat es am Schluss nicht ganz gereicht“, gab sich Ahrbachs Coach Peter Olbrich nur vom Ergebnis enttäuscht.

SG Ahrbach/Heiligenroth/Girod: Weimer, F.Kuhn, Laux (66. Quirmbach), Trumm, Lemmerz, Linz, Schaaf, Bruch (46. T.Kuhn), Wörsdörfer, Rausch (69. Lenz), Fein.

SpVgg Steinefrenz-Weroth – SG Westerburg 1:2 (0:0)

Weiterhin sieglos bleibt die SpVgg Steinefrenz-Weroth in der Bezirksliga Ost. Erstmals stand mit Matthias Perne ein neuer Mann an der Seitenlinie des Ligaschlusslichtes, nachdem unter der Woche Torsten Hehl aus eigenem Antrieb zurückgetreten war. Fast wäre dann am Ende sogar ein Teilerfolg rausgesprungen, denn bis zur 90. Minuten stand es in Weroth immerhin 1:1. Taner Hosel (72.) hatte den Führungstreffer von Matthias Wengenroth (54. - FE.) ausgleichen können. Am Ende war es dann der eingewechselte Henoch Fito, der in der Schlussminute für den wichtigen Siegtreffer für die Gäste sorgen konnte. „Schade. Wir haben alles umgesetzt, was wir angesprochen hatten. Uns fehlt halt auch ein wenig das Glück, um letztendlich mal ein Erfolgserlebnis zu ergattern“, gab sich der Interimscoach mit Kritik zurückhaltend. Wesentlich differenzierter fasste Westerburgs Trainer Oliver Meuer das Spiel zusammen. „Wir haben trotz des Sieges eine schwache Partie abgeliefert. Unter dem Strich war dies insgesamt ein glücklicher Sieg für meine Mannschaft.“

SpVgg Steinefrenz-Weroth: Weimer, Gloning, Brand, Bode, Hosel, Diensberg, Pörtner (80. Simon), Bruch, Bendel (65. Krasniqi), Schuh, Görg.

TuS Montabaur – SG Müschenbach/Hachenburg 2:3 (0:2)

Zumindest in einer Hinsicht konnte man dem Team des TuS Montabaur keinen Vorwurf machen. Dieses verlor zwar auf eigenem Platz gegen die SG Müschenbach/Hachenburg mit 2:3 (0:2) aber steckte zu keiner Phase auf. Bemerkenswert, da die Gastgeber nach einer knappen Stunde bereits deutlich mit 0:3 im Hintertreffen lagen. Michael Kleinhenz (35., 45.) vor der Pause und Fabian Heinen nach dem Wechsel sorgten für den klaren Rückstand. Damit war der Spielverlauf praktisch auf den Kopf gestellt. „Wir waren bis zum ersten Treffer die dominierende Mannschaft und müssen führen“. Dem war aber nicht so. Im Gegenteil, nach dem Doppelschlag in den letzten zehn Minuten hatte Müschenbach die Weichen auf Sieg gestellt. Und die drei Punkte gaben die Gäste auch nicht mehr her, auch wenn Montabaur nach der Pause weiter am Drücker blieb. Aber weiterhin blieb die Chancenverwertung das große Manko. Erst nach dem 0:3 wurden die Angriffsbemühungen noch zweimal belohnt. Zunächst sorgte Jung Hun Kim (64.) für den ersten Treffer. Doch das war es dann am Ende auch. Zwar traf Leutrimm Husaj in der Nachspielzeit (94.) noch zum 2:3, doch mehr war nicht mehr drin für die Gastgeber.

TuS Montabaur: Kloft, Henich (65. Husaj), Meuer, Scumaci, Jost, Yavuz, Kim, Ilbey, Marquardt (46. Schulz), Schnabel (52. Acquah), Gelhard.

TH

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