Blaulicht | 11.03.2026

Verbraucherzentrale warnt: Betrug bei Gartenarbeiten vermeiden

Schutz vor Haustürgeschäften: Was zu beachten ist

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Betzdorf. Mit dem Beginn der Gartensaison sind in einigen Wohngebieten wieder mobile Trupps anzutreffen, die spontane Reinigungsarbeiten für Einfahrten, Terrassen, Gehwege und Dächer anbieten. Diese Gruppen verteilen häufig Werbeflyer in Briefkästen oder Zeitungen oder sprechen Hausbesitzer direkt an. Ihre Argumente lauten oft: „Wir sind gerade in der Nachbarschaft fertig geworden“ oder „Ihr Dach weist akute Schäden auf, die sofort behoben werden müssen“. Hinter solchen Angeboten verbergen sich oft minderwertige Leistungen, die am Ende erheblich teurer sind als ursprünglich vereinbart.

Andrea Steinbach von der Verbraucherzentrale erklärt, dass die angebotenen Leistungen häufig nicht den fachlichen Standards entsprechen oder die Kosten in keinem angemessenen Verhältnis zum Ergebnis stehen. Zudem berichten Betroffene von einem hohen Verkaufsdruck, der direkt vor Ort aufgebaut wird.

Ein seriöser Betrieb wird niemals unaufgefordert an der Haustür erscheinen. Es gibt Warnsignale, auf die man achten sollte: Fremde Anbieter sollten nie spontan beauftragt werden. Es ist ratsam, sich zunächst eine Visitenkarte oder ein Faltblatt mit Firmenname, Firmenanschrift und gegebenenfalls Internetadresse geben zu lassen, um die Angaben in Ruhe zu prüfen. Ein fehlendes Impressum auf Flyern, die im Briefkasten landen, ist ebenfalls ein Warnsignal. Oft fehlt eine feste Firmenadresse oder eine gültige Steuernummer, und es ist nur eine Mobilnummer angegeben. Bei Kontaktaufnahme sollte geprüft werden, ob das Unternehmen tatsächlich existiert und an der angegebenen Adresse seinen Sitz hat. Wird man gedrängt, den Auftrag sofort anzunehmen oder zu unterschreiben, sollte man skeptisch sein.

Es gibt einige Tipps, wie man sich schützen kann: Ein seriöser Anbieter erstellt auf Anfrage ein schriftliches Angebot inklusive Mehrwertsteuer und detaillierter Leistungsbeschreibung. Vorleistungen sollten vermieden werden, und man sollte niemals im Voraus zahlen, bevor die Leistung erbracht wurde. Auf einer Rechnung sollte bestanden werden, da diese bei Streitigkeiten oder Mängeln wichtig ist. Sie sollte den Namen und die Anschrift des Dienstleisters, die Menge und Art der Leistung sowie den Endpreis enthalten. Im Notfall, wenn man sich bedroht oder genötigt fühlt, sollte die Polizei verständigt werden. Falls man allein und verunsichert ist, kann es hilfreich sein, einen Nachbarn oder eine andere Vertrauensperson um Unterstützung zu bitten.

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symbolbild Foto: Tobias Arhelger - stock.adobe.com

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