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Sparen beim Onlinekauf: So purzeln die Kosten wirklich

Sparen beim Onlinekauf: So purzeln die Kosten wirklich

Quelle: unsplash.com © Mein Deal

10.07.2019 - 14:02

Wir in der Blick-Aktuell-Region haben es gut in Sachen klassischer Offline-Einkauf: Mit Köln, Koblenz, dem Gewerbepark Mülheim-Kärlich, Mainz und Wiesbaden liegen riesige Einkaufswelten vor der Haustür. Doch so nah diese Shoppingmeilen auch sind, am komfortabelsten kauft es sich von der Couch aus. Und wie man da richtig Geld spart, zeigen wir jetzt – natürlich unter der Voraussetzung, dass jeder gleichsam auch die guten Regeln gegen Fake-Shops beachtet.

1. Mit dem richtigen Endgerät

Die wenigsten wissen, welche Spuren sie im Netz hinterlassen. Dazu gehört es auch, dass besuchte Webseiten (nicht nur Shops) wissen, mit welchem Endgerät man darauf zugreift. Und auch wenn Verkäufer es vehement verneinen, gibt es seit Jahren die stichhaltige Vermutung, dass manche Onlineshops unterschiedliche Preise aufrufen, je nachdem, mit welchem Gerät man zugreift. Die Technik dahinter nennt sich Dynamic Pricing, wird offiziell zur nutzergenauen Preisanpassung verwendet, kann aber eben auch so genutzt werden. Unser Rat: einen simplen gebrauchten Laptop besorgen und nur diesen fürs Online-Shopping nutzen – und bitte regelmäßig die Cookies des Browsers löschen.

2. Niemals per App

Apropos Browser: Grundsätzlich sollte man alle Shops nur darüber ansteuern, niemals über eine App des Händlers. Warum? Weil App-Käufer oftmals signifikant häufiger höhere Preise angezeigt bekommen. Außerdem können Apps viel tiefergreifende Rechte auf dem Gerät einfordern, während die Webseite für den Browser nur eine unter vielen ist.

Sparen beim Onlinekauf: So purzeln die Kosten wirklich

Shoppen sollte man nie über Handy oder Tablet, sondern über das Notebook – und ebenfalls nie über Apps, sondern per Browser. Quelle: unsplash.com © Campaign Creators

3. Vergleichen auf mehreren Ebenen

Wer immer nur beim einem „Kramladen“ kauft, wird so manches Schnäppchen verpassen. Unter diesem Gesichtspunkt sollte man sich selbst für Spontankäufe angewöhnen, zumindest via Google rasch das Produkt zu suchen und Preise zu vergleichen. Bei teureren Waren (>50€) sollte man zudem auch Vergleichsportale wie Billiger.de, Idealo oder Guenstiger.de nutzen. Doch sobald man dreistellige Beträge in die Hand nehmen möchte, sollte man den Vergleich auf die Spitze treiben, sofern man einige Tage warten kann. Dann nämlich sollte man den Preis zu verschiedenen Tageszeiten, Wochentagen und mit unterschiedlichen Endgeräten (aber immer über den Browser) prüfen. Dabei kann es zu signifikanten Schwankungen im Bereich von (im Extremfall) über hundert Prozent kommen. Die genannten Vergleichsportale helfen hier meist auch weiter. So kann man sich dort den Preisverlauf des gewünschten Produktes der letzten Tage und Wochen mit ein wenig Recherche detailliert anzeigen lassen.

4. Immer Gutscheine nutzen

Zumindest wer in großen Online-Shops auf „Bestellen“ klickt, macht heutzutage einen strategischen Fehler. Denn im Kampf um Umsätze gehen die Internet-Versandhändler heute Wege, die sich Offline-Händler nie getraut hätten. Ein Beispiel dafür ist die Freigiebigkeit, mit denen Gutscheine verteilt werden. Hier 50 Euro Rabatt für Bestellungen ab 200 Euro, da 100 Euro auf ausgewählte Produkte. Solche Gutscheine für eine große Bandbreite unterschiedlichster Shops finden sich zentral auf Portalen wie sparheld.de und gutscheine.de und man sollte vor jedem Kauf danach suchen.

Man muss nur den passenden Gutscheincode aussuchen und vor dem Bezahlvorgang auf der Shopseite eingeben – kein Haken an der Sache.

  • Tipp: Auch hier öfters nachschauen, auch Gutscheine werden oft nur tagesaktuell bereitgestellt.

5. Die Werbung nutzen

Viele Online-Shops zahlen gutes Werbegeld, um Anzeigen zu schalten. Diese findet man beispielsweise als Werbebanner auf Zeitungs-Seiten, auf Facebook-Anzeigen oder auch ganz oben bei den Google-Suchergebnissen, wo sie mit „Anzeige“ gekennzeichnet sind. Falls man durch seine vorherigen Vergleiche sowieso zu dem Schluss gekommen ist, auf diesem Shop einkaufen zu wollen, sollte man dabei ruhig über auf diese Anzeigen und Banner zum Shop gehen. Auch hier steckt die erwähnte dynamische Preisgestaltung dahinter. Wer über die teuer geschaltete Werbung auf die Seite kommt, dem wird automatisch (wenngleich nicht immer) ein günstigerer Preis angezeigt.

6. Cashback-Systeme ausnutzen

Wer jemals schon mal an der Kasse seines Supermarktes gefragt wurde, ob er eine Payback-Karte dabeihabe, hat das System Cashback bereits in Grundzügen kennengelernt. Letzten Endes handelt es sich um die digital-evolutionäre Weiterentwicklung des altbekannten Rabattmarken-Systems. Man kauft bestimmte Produkte oder für eine bestimmte Summe und bekommt dafür etwas gutgeschrieben. Beim bekannten Payback handelt es sich dabei tatsächlich noch um „Punkte“, bei anderen Systemen ist man jedoch weiter. Bei den unterschiedlichen Cashback-Diensten wie Shoop (ehemals Qipu) und iGraal erstellt man ein Kundenkonto, geht darüber bei dem angeschlossenen Shop einkaufen und bekommt einen finanziellen Rabatt, der einem gutgeschrieben wird.

Sparen beim Onlinekauf: So purzeln die Kosten wirklich

Seine Waren in einem Laden an der Kasse unezahlt liegen zu lassen, bringt Ärger – im Netz hingegen oft Rabatte. Quelle: unsplash.com © Kevin Grieve

7. Warenkorb füllen und gehen

Würde man in einem normalen Geschäft den Einkaufswagen vollpacken, ihn vor der Kasse stehen lassen und einfach das Geschäft verlassen, bekäme man wohl rasch Hausverbot. Im Internet ticken die Uhren jedoch anders. Dort geht es um jeden Kunden – und es stehen dahinter Algorithmen, die derartigen „Online-Vandalismus“ honorieren. Wie das? Natürlich registriert der Shop, dass da beispielsweise jemand mit einer IP-Adresse aus Ahrweiler gerade zwei Herren-T-Shirts Größe M, eine Jeans und ein Paar Sneakers in den Warenkorb gelegt hat. Ebenso registriert der Shop jedoch auch, wenn dieser Kaufvorgang nicht abgeschlossen, sondern der Browser geschlossen wird. Da die dahintersteckende Software von Menschen programmiert wurde, „denkt“ sie auch menschlich – und vermutet, dass der Kaufvorgang nicht beendet wurde, weil der Preis zu hoch war. Geht nun die gleiche Ahrweiler IP-Adresse wieder auf den Shop, nachdem man ein paar Stunden gewartet hat, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass man die Produkte nun günstiger angezeigt bekommt. Und falls man zuvor mit einem Kunden-Account eingeloggt war, wird man vielleicht sogar die Angebote per Mail zugeschickt bekommen.

8. Mindestbestellwert austricksen

Es gehört zu den nervigen Überbleibseln der Online-Shopping-Steinzeit, dass es auch heute noch Internethändler gibt, die vor den Einkauf eine Hürde in Form eines Mindestbestellwerts gesetzt haben. Wenn man es falsch machen möchte, bricht man einfach den Kauf bei diesem Händler ab und kauft bei einem anderen Geschäft das gleiche Produkt in teurer. Wer hingegen clever ist, nutzt eine Tatsache aus: Die allermeisten Händler mit Mindestbestellwert haben ihn, weil sie kostenlosen Versand und/oder Rückversand anbieten. Und sofern es sich um letzteres handelt, legt man nun in seinen Warenkorb einfach etwas, das den Gesamtpreis über die Schwelle bringt. Kommen die Waren dann an, sendet man einfach das, was man nicht braucht, wieder zurück – es ist ja ein kostenloser Rückversand. Dauert zwar etwas länger, dennoch bekommt man auch hier den günstigsten Preis für das eigentlich gewollte Produkt.

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Kommentare
juergen mueller:
Die SPD ist weder sozial noch bunt. Das letzte Aufbäumen einer Partei, der schon lange nichts mehr einfällt, ausser REDEN. Die deutsche Politik allgemein ist letzten Endes gar nicht bereit, um Besserungen zu bewirken - macht was sie will, verpulvert Millionen an Steuergelder - der Dumme ist der Steuerzahler - drückt sich vor ihren Aufgaben, legt ein Showgehabe an den Tag und zwar kommunal, landes- wie vor allem bundesweit, dass es einen nur noch ankotzt. Wie TV-Philosoph Precht mit Recht sagt:"Wir leben in einer (kranken) Gesellschaft, in der die Eliten das untere Drittel aufgegeben haben". Die Zahl der Menschen, die Gefahr laufen, da weiter herunterzurutschen, ist enorm - Dank einer Politikerkaste, die in erster Linie nur an sich denkt - baut sie Scheiße, wird ohne Konsequenz zurückgetreten.
K. Schmidt:
Das Schlimme ist ja eigentlich, dass es vermutlich wirklich eine nennenswerte Zahl von Leuten gibt, die glauben, mit bunten Lichtern in der Hand tatsächlich etwas bewirken zu können. Man könnte genauso gut Aktionen erfinden wie z.B. "Käsebrot für den Weltfrieden", und jeder der morgens ein Käsebrot frühstückt kann sich als Hüter des Weltfriedens feiern. Das ist der Welt und den Kriegstreibern zwar egal, aber fürs eigene Gemüt hat man was tolles auf die Beine gestellt. So wird auch dieser bunte Laternenumzug. Stupide Symbolpolitik, von Menschen die außer solchen Symbolen ansonsten wenig bewirken, gegen Menschen denen die Symbolik am Allerwertesten vorbeigehen wird. So wird die AfD nicht geschwächt, die SPD nicht wieder erstärken, und die Welt nicht verändert.
Stefan Knoll:
Man muß kein Fan der SPD sein, um diesen absolut notwendigen Widerstand gegen die AfD zu unterstützen. Gerade bei der AfD Rheinland-Pfalz potenziert sich stark rechtes Gedankengut und politische Unfähigkeit zur einer höchst gefährlichen Mischung. Genannt seien hier nur die Namen des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Uwe Junge und Justin Cedric Salka, dem stellvertretenden Kreisvorsitzenden der AfD Westerwald, die beide im Verfassungsschutzbericht zur AfD erwähnt werden.
Juri Kanzow:
Sie war, trotz anderem Bemühen, nicht echt. Die Gossensprache der Frau Nahles kam unwirklich und gekünstelt herüber - und genau das ist eben nicht das Kennzeichen der echten Gossensprache. Die Frau wollte sich mit der Gossensprache bei den Kleinen Leuten anbiedern. Die aber durchschauten, dass da ein Emporkömmling es in die abgehobene Paukerkommune namens SPD-Führung geschafft hatte und in Wirklichkeit von oben herunter abwimmelte und vernebelte. Den katastrophalen Druck, den die unkontrollierte Einwanderung auf die Kleinen Leute ausübte (ihre bezahlbaren Wohnungen fast weg, ungekannter Konkurrenzkampf um schlecht bezahlte Arbeitsplätze trotz Mindestlohn, Sozialleistungen fast pari für deutsche Malocher und entlegene Einwanderer usw.) hat Frau Nahles konsequent in die rechte Ecke verschoben und das SPD-Desaster damit katalysiert. Der Absturz ins Bodenlose geht für die Partei so lange weiter, wie die genannten Themen auf dem Verbots-Index der Partei stehen.
Wally Karl:
Gott sei Dank!
Horst Daleki :
Ich kenne seit ihrem 17 Lebensjahr sie hat am Ende richtig gemacht leider hat sie meine Wahrung vor den Schmarotzer und Schleimer nicht wahrgenommen.
Uwe Klasen:
In einem Dokument auf der Webseite von AI zeigt diese NGO, dass Objektivität, Wahrheit und Wissenschaftlichkeit für sie keine Rolle spielen, wenn es um Israel geht. Damit ist AI als sogenannte "Menschenrechtsgruppe" gut Aufgehoben unter den Antisemiten dieser Welt!
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