Drei Unfälle in fünf Stunden
Starkregen führt zu Unfällen auf der BAB 3
Region. Am Sonntag, dem 25. Oktober 2026, ereigneten sich im Dienstgebiet der Polizeiautobahnstation Montabaur mehrere Verkehrsunfälle, die durch Starkregen verursacht wurden. Zwischen 03:00 Uhr und etwa 08:00 Uhr kam es auf der BAB 3 zu drei Unfällen.
Der erste Unfall geschah gegen 03:00 Uhr bei Kilometer 75,000 in Fahrtrichtung Frankfurt. Ein Sattelzug geriet aufgrund der Nässe nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb im Grünstreifen stecken. Die Bergung des Fahrzeugs erwies sich als aufwendig, sodass der rechte und mittlere Fahrstreifen bis etwa 11:30 Uhr gesperrt werden mussten. Auch der linke Fahrstreifen war zeitweise nicht befahrbar, was zu einem Rückstau von über fünf Kilometern führte. Der Fahrer des Sattelzugs wurde bei dem Vorfall nicht verletzt, dennoch führte die Sperrung zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen.
Ein weiterer Unfall ereignete sich gegen 07:45 Uhr bei Kilometer 57,000 in Fahrtrichtung Köln. Ein Pkw geriet auf der regennassen Fahrbahn nach links und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Das Fahrzeug blieb auf dem linken Fahrstreifen liegen und war nicht mehr fahrbereit. Der linke und mittlere Fahrstreifen mussten für etwa anderthalb Stunden gesperrt werden, bis der Abschleppdienst eintraf. Im Auto befanden sich zwei Personen, von denen eine leicht verletzt wurde.
Ein dritter Unfall geschah um 08:10 Uhr bei Kilometer 90,500, ebenfalls in Fahrtrichtung Köln. Auch hier kam es zu einer Kollision mit der Schutzplanke, wobei der Pkw sich drehte und entgegen der Fahrtrichtung auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam. Zwei der drei Insassen erlitten leichte Verletzungen. Auch dieser Wagen musste abgeschleppt werden.
Der Gesamtschaden der Unfälle wird auf einen oberen fünfstelligen Bereich geschätzt. An den Einsatzstellen waren Kräfte des Rettungsdienstes, der Autobahnmeisterei Heiligenroth, der Polizeiinspektion und der Polizeiautobahnstation Montabaur beteiligt.
BA
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Symbolbild Foto: pixabay.com