Blaulicht | 21.11.2022

Die Polizei erhöht den Druck auf Straftäter - Seit Freitag verstärkte Personenkontrollen

Steigende Fallzahlen in Bonn: Strategische Fahndung angeordnet

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei nRW

Bonn. Aufgrund steigender Fallzahlen, insbesondere bei Wohnungseinbrüchen und Taschendiebstählen, ordnet der Bonner Polizeipräsident Frank Hoever die „Strategische Fahndung“ an. Vom 18.11.2022 an stehen dabei die Bonner und die Godesberger Innenstadt, aber auch Duisdorf, Endenich und Königswinter im besonderen Fokus der Bonner Einsatzkräfte. Die Maßnahme gilt zunächst für 28 Tage.

Die „Strategische Fahndung“ ist eine Maßnahme der Gefahrenabwehr nach dem Polizeigesetz des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie gibt der Polizei die Ermächtigung zu polizeilichen Anhalte- und Sichtkontrollen auch ohne konkrete Verdachtsmomente. Unter besonderer Berücksichtigung des Verfassungsgrundsatzes der Verhältnismäßigkeit können Personen angehalten, nach ihrer Identität befragt und auch mitgeführte Gegenstände sowie Fahrzeuge in Augenschein genommen werden.

„Ich habe die Maßnahme angeordnet, um den Druck auf potentielle Straftäter zu erhöhen. Wir werden mit zusätzlichen Personen- und Fahrzeugkontrollen Straftaten verhindern, potentielle Täter abschrecken und auch Täterstrukturen aufdecken.

Dabei ist mir auch wichtig, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken und an Kriminalitätsbrennpunkten im öffentlichen Raum verstärkt präsent zu sein“, kündigt Polizeipräsident Frank Hoever an.

Pressemitteilung der Polizei Bonn

Symbolbild. Foto: Jochen Tack / Polizei nRW

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