Fußball-Bezirksliga Ost - Saison 2018/19 - Aktuell
Steinefrenz-Weroth ärgert Spitzenreiter
Der VfB Wissen kommt in Weroth nur zu einem 0:0 – Ahrbacher Kantersieg in Lautzert
Montabaur. Was wäre, wenn? In der Bezirksliga Ost könnte sich aktuell doch noch ein Hintertürchen für die SpVgg Steinefrenz-Weroth auftun. Das Team aus dem Kreis Westerwald/Wied war bis zum viertletzten Spieltag sieglos geblieben. Nun folgten zwei Siege in Serie, wodurch Platz vierzehn fast gesichert scheint. Und genau dieser Rang könnte vielleicht doch noch zum Klassenverbleib ausreichen. Grund ist die Konstellation in der Rheinlandliga. Wenn hier kein Team in die Bezirksliga Ost absteigen muss, dann würde eben dieser vierzehnte Rang zum Ligaverbleib ausreichen. Hier müssten aber Linz, Malberg, Wirges und Windhagen allesamt ihre Partie gewinnen und gleichzeitig der FSV Salmrohr sein Spiel verlieren. Nur dann käme es zu einer Relegationsrunde, die Salmrohr wiederum als Letzter beenden müsste.
SpVgg Steinefrenz-Weroth -TuS Burgschwalbach 1:0 (0:0)
Weroth. Der erste Heimsieg der Saison. Der zweite Sieg in Serie. Und plötzlich kann die SpVgg Steinefrenz-Weroth wieder hoffen. Spieler des Tages war Lars Bode, der achtzehn Minuten vor dem Spielende per Kopf den Siegtreffer markierte. „Natürlich war es am Ende auch ein wenig glücklich. Aber meine Mannschaft hat kämpferisch überzeugt und unsere Vorgaben taktisch gut umgesetzt“, strahlte Trainer Mike Lengwenus nach dem Erfolg seiner Mannschaft. Ein Sieg, der auch ein hartes Stück Arbeit wurde. Die Gäste hatten bereits in Halbzeit eins mehr Spielanteile. Und die besseren Möglichkeiten. Aber sowohl Sandro Fuchs als auch Julian Ohlemacher scheiterten am starken Nils Weimer – oder an der Querlatte, wie Robin Weilnau nach einer knappen halben Stunde. Auch nach der Pause behielt Burgschwalbach das spielerische Übergewicht. Weimer hielt seinen Kasten weiterhin sauber, sorgte somit für den zweiten Erfolg seines Teams in dieser Saison. „Wir konnten uns im Angriff nicht durchsetzen und sind am Ende auch an einem starken Torhüter gescheitert“, gestand Gästetrainer Torsten Baier nach der Partie ein.
SpVgg Steinefrenz-Weroth: Weimer, Gloning, Brand, Bode, Paul, Eidt (72. Rick), Bruch, Pörtner, Bendel (84. Simon), Görg, Schuh.
SG Hundsangen/Obererbach - SG Arzbach 3:0 (3:0)
Hundsangen. „Für den Auftritt in Halb eins kann ich meinem Team nur gratulieren“, freute sich Thomas Arzbach nach der Partie gegen die SG Arzbach. Seine Mannschaft hatte hier bereits den Grundstein für den klaren 3:0-Heimerfolg gelegt. Innerhalb der ersten vierzig Minuten konnten Yannik Baum (04.), Lukas Faulhaber (23.) und Daniel Hannappel (40.) ins Schwarze treffen und hatten somit für eine frühzeitige Vorentscheidung gesorgt. Nach dem Wechsel schalteten die Gastgeber einen Gang zurück und brachte damit die SG Arzbach besser ins Spiel, die nun auch teilweise hochkarätige Möglichkeiten erarbeitete. Doch hier scheiterten die Angreifer der Arzbacher an ihrem eigenen Unvermögen. Am Ende blieb es beim deutlichen Sieg der Arzbacher, die dadurch den Klassenerhalt in der Bezirksliga wohl erreicht haben. „Nach einer rabenschwarzen ersten Halben haben wir uns in den zweiten 45 Minuten in die Partie zurückgekämpft. Schade, dass wir uns dafür nicht mehr belohnen konnten“, war Gästetrainer Murat Saricicek mit dem Auftritt seiner Mannschaft nach der Pause zufrieden.
SG Hundsangen/Obererbach: Schmitt, Meuer, Weimer, Hannappel, Noll, F. Steinebach, Faulhaber (82. Aßmann), Brühl, Pineker (61. Höhn), Tuchscherer, Baum (86. Meudt).
SpVgg Steinefrenz-Weroth -VfB Wissen 0:0
Weroth. „Für uns ist das ein gefühlter Sieg“, strahlte Mike Lengwenus nach der Nullnummer gegen den Spitzenreiter aus Wissen. Nicht nur, dass die Gastgeber damit das Meisterschaftsrennen in der Bezirksliga Ost weiterhin offengehalten haben, die SpVgg selbst baute ihre kleine Serie weiter aus und blieb auch im dritten Spiel in Folge ungeschlagen. Beherzter Einsatz, Kampf und Lauffreudigkeit waren Trumpf bei den Gastgebern. Dies reichte an diesem Nachmittag aus, um den Spitzenreiter in seine Schranken zu verweisen. Mehr als ein Lattenknaller kam dann am Ende nicht heraus für die Gäste. Diesen hatte Torben Wäschenbach sieben Minuten nach der Pause losgelassen. Zwar hatten die Gäste mehr Spielanteile und auch mehr Offensivaktionen, aber diese wurden allesamt unkonzentriert und überhastet zu Ende gespielt. Am Ende war Gästetrainer Walter Reitz sogar mit dem Punkt zufrieden, weil der eingewechselte Stephan Bruch zwei Minuten vor dem Spielende die beste Gelegenheit für die Hausherren nicht nutzen konnte. „Jetzt brauchen wir halt noch einen Sieg aus dem letzten beiden Partien, um uns den Titel zu holen“.
SpVgg Steinefrenz-Weroth: Weimer, Gloning, Brandt, Bode, Paul, Pörtner, Schuh, Hosel (68. Diensberg), Eidt (55. Bruch), Bendel, Görg (83. Krasniqi).
SpVgg Lautzert-Oberdreis -SG Ahrbach 0:5 (0:0)
Lautzert. Eine konzentrierte Hälfte reichte der SG Ahrbach, um die SpVgg Lautzert-Oberdreis zu bezwingen. 5:0 hieß es am Ende der Partie, die zur Pause noch keine Tore gesehen hatte. „Wir konnten nur in den ersten 45 Minuten mithalten“, gestand Frank Wohlert nach der Partie ein. Wohlwollend formuliert – denn bereits in der letzten Viertelstunde hatte sich der Sieg abgezeichnet. Als dann Oskar Höwer nur sechzig Sekunden nach Wiederanpfiff die Führung erzielt hatte, war der Bann gebrochen. Bis zum Schluss sorgten Steffen Wittelsberger (51.), Niklas Wörsdörfer (54.), Markus Rausch (69.) und Tim Kuhn (85.) für den klaren Erfolg der Gäste.
SG Ahrbach: Weimer, Linz, Quirmbach, Laux, Lemmerz, Fein (56. Bruch), Wörsdörfer (82. Wyremblerwsky), Höwer, Schaaf, Rausch, Wittelsberger (56. T. Kuhn).
TuS Montabaur - SG Weitefeld 4:2 (1:0)
Montabaur. Eine abwechslungsreiche Partie sahen die Zuschauer in Montabaur. Hier siegte der TuS Montabaur und sorgte dafür, dass auch die letzten Titelhoffnungen der Gäste begraben werden konnten. Spieler des Tages war Maximilian Acquah, der nicht nur die Hälfte der Treffer erzielte, sondern auch den ersten vorbereitete. Diese Vorarbeit vollendete dann Berkan Yavuz nach knapp zwanzig Minuten zur Führung. Verdient, denn die Gastgeber waren bis zu diesem Zeitpunkt das bessere und aktivere Team. Dies änderte sich im Laufe der Begegnung. Trotzdem waren es zunächst der TuS und sein Angreifer Acquah (55.), die jubeln durften. Jetzt erhöhten die Gäste nochmals den Druck und schienen nach den Treffern von Kevin Lopata (73.) und Luca Thom (79.) den längeren Atem zu haben. Aber erneut bewies Acquah seine Klasse und traf vier Minuten vor dem Spielende zum 3:2 für die Gastgeber. In der Nachspielzeit war es dann Yavuz, der mit einem verwandelten Foulelfmeter für den Endstand sorgte.
TuS Montabaur: Kloft, Husaj, Meuer (48. Denker), Schulz, Marquardt, Scumaci, Henrich, Jost, Brugnano, Acquah (90. Schröder), Yavuz.
TH
