Blaulicht | 24.04.2024

Nach Einbruch auch Raubüberfall geklärt

Täter war kein Unbekannter

Symbolbild  Quelle: pixabay.com

Daaden. Vom 10. auf den 11. Januar 2024 wurde durch einen Täter die Glasscheibe der Eingangstür des Tattoo-Studios im Bahnhofsgebäude in Daaden erheblich beschädigt. Anschließend drang der Täter in das Studio ein und entwendete eine Dokumentenablage mit Tattoo-Entwürfen, welche später vor dem Tattoo-Studio wieder aufgefunden werden konnten.

Diese Woche gelang es den Ermittlern, den bislang unbekannten Täter zu identifizieren. Damals wurden am Tatort umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen durchgeführt. Durch den Vergleich der gesicherten Spuren mit polizeilichen Datenbanken konnte jetzt ein Tatverdächtiger überführt werden.

Dabei handelt es sich um keinen Unbekannten. Der Täter, der anhand der Spurenlage für den Einbruch in das Tattoo-Studio verantwortlich sein dürfte, ist derselbe 21-jährige Tatverdächtige aus der Verbandsgemeinde Daaden-Herdorf, der im Februar einen bewaffneten Raubüberfall auf eine Tankstelle in der Betzdorfer Straße in Daaden begangen hat.

Wie die Kriminalinspektion Betzdorf mit Pressemeldung vom 9. Februar 2024, 11.37 Uhr berichtet hat, betrat am Abend des 4. Februar 2024 ein maskierter männlicher Täter den Verkaufsraum der Tankstelle und bedrohte die 31-jährige Angestellte mit einer Pistole. Er forderte die Herausgabe von Bargeld. Da dies aus technischen Gründen nicht möglich war, entwendete der Täter stattdessen mehrere sogenannte „Flachmänner“ sowie einige Stangen Zigaretten. Anschließend flüchtete der Mann. Die Angestellte der Tankstelle erlitt durch die Tat einen Schock und musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Durch intensive Ermittlungen gelang es damals innerhalb kürzester Zeit den 21-jährigen Tatverdächtigen zu ermitteln und festzunehmen. Seitdem sitzt der Mann wegen des dringenden Tatverdachts eines schweren Raubes in Untersuchungshaft. Nun konnte ihm zusätzlich auch der Einbruch in das Daadener Tattoo-Studio Anfang Januar 2024 nachgewiesen werden. Pressemitteilung Polizeipräsidium Koblenz

Symbolbild Quelle: pixabay.com

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