Der Verdächtige wurde bei Berlin verhaftet
Terrorgefahr: Wohnungsdurchsuchung im Rhein-Sieg-Kreis
Bernau/Rhein-Sieg-Kreis. Die Bundesanwaltschaft hat am 19. Oktober 2024 auf Grund eines Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs vom selben Tage den libyschen Staatsangehörigen Omar A. in Bernau bei Berlin festnehmen lassen. Daneben wurden die dortige Wohnstätte des Beschuldigten sowie im Rhein-Sieg-Kreis die Wohnung einer nicht tatverdächtigen Person durchsucht. An den Maßnahmen waren Kräfte der Bundespolizei, des Bundeskriminalamts sowie der Polizei des Rhein-Sieg-Kreises beteiligt. Der Beschuldigte ist der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung im Ausland dringend verdächtig.
In dem Haftbefehl wird ihm im Wesentlichen folgender Sachverhalt zur Last gelegt: Omar A. ist Anhänger der Ideologie der ausländischen terroristischen Vereinigung „Islamischer Staat (IS)“. Spätestens seit Oktober 2024 beabsichtigte er, einen öffentlichkeitswirksamen Anschlag mit Schusswaffen auf die israelische Botschaft in Berlin zu verüben. Zur Planung des Vorhabens tauschte sich der Beschuldigte in einem Messenger-Chat mit einem Mitglied des IS aus. Der Beschuldigte wurde dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt.
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