Viel Potenzial bei geringem Aufwand / Achtung bei der Wahl der Tankstelle
Trotz hoher Spritkosten sparsam unterwegs
Seit Wochen befinden sich die Spritkosten in Deutschland auf sehr hohem Niveau. Für alle Autofahrer, besonders für Vielfahrer sind die Auswirkungen direkt im Geldbeutel spürbar. Mit diesen fünf ADAC Tipps lassen sich Mehrkosten reduzieren.
1. Fahrzeug „spritsparend“ vorbereiten
Autofahrer können selbst ihr Fahrzeug so vorbereiten, dass sie unnötigen Spritverbrauch vermeiden. Mindestens einmal im Monat sollte der Reifendruck kontrolliert werden. Die korrekte Einstellung findet sich in der Regel im Handbuch des Fahrzeugs oder auf einem Aufkleber in der Tankklappe beziehungsweise dem Türrahmen. Ist hier kein expliziter Eco-Wert angegeben, kann der Reifendruck eigenständig um 0,2 bar erhöht werden, um den Rollwiderstand zu verbessern. Auch sollten Zubehörteile (z.B. Dachbox oder Fahrradanhänger) abmontiert werden, wenn sie nicht gebraucht werden. Das gleiche gilt für unnötigen Ballast, der im Fahrzeug liegt, aber eigentlich gar keine Verwendung findet.
2. Spritsparend fahren
Vorausschauendes Fahren reduziert nicht nur die Unfallgefahr, sondern auch den Spritverbrauch. Jeder Bremsvorgang setzt die Arbeit, die der Motor verrichtet hat, in nutzlose Wärmeenergie um. Bei einem Fahrzeug mit Handschaltgetriebe sollte beim Beschleunigen so früh wie möglich hochgeschaltet werden (meist bei ca. 2000 Umdrehungen pro Minute). Rollt man bergab oder an eine rote Ampel heran, das Fahrzeug mit eingelegtem Gang ausrollen lassen, da hierbei die Treibstoffzufuhr zum Motor deaktiviert wird. Viele Autos bieten außerdem eine Kurzzeit-Verbrauchsanzeige, mit der man sich selbst bei jeder Fahrt an seinen aktuellen Verbrauch erinnern kann.
3. Tankstellen vergleichen
Die Wahl der Tankstelle hat einen starken Einfluss auf die Spritkosten. Mit Hilfe von Spritspar-Apps wie der ADAC Drive App lassen sich die aktuell günstigsten Tankstellen in der Umgebung anzeigen. Generell gilt: Direkt an der Autobahn sind die Preise meist am höchsten – hier sollte nur im absoluten Notfall getankt werden.
4. Der richtige Zeitpunkt
Seit der Einführung des sogenannten Österreich-Modells gilt: Der günstigste Zeitpunkt zum Tanken ist meist um kurz vor 12 Uhr am Mittag – also vor der einzig möglichen Preiserhöhung an den Tankstellen. Berufspendler sollten eher am Vormittag zum Tanken fahren – hier sind die Preise keinesfalls höher als am Vorabend, aber häufig günstiger.
5. E10 statt E5
Dieser Tipp gilt nur für alle Autofahrer mit Benzinern: Fast alle Fahrzeuge im aktuellen Bestand sind für E10 freigegeben – statistisch tankt aber nur jeder dritte Autofahrer den Sprit mit höherem Ethanolanteil. Hier wird unnötig Geld ausgegeben, denn E10 ist im Schnitt sechs Cent günstiger als herkömmliches Super E5. Als Faustregel gilt: Alle Benziner, die nach 2011 verkauft wurden, sind sicher für E10 freigegeben. Auch die meisten älteren Fahrzeuge dürfen den Treibstoff tanken – hier hilft ein Blick in das Bordbuch oder die Tankklappe. Tatsächlich kann es mit E10 einen minimalen Mehrverbrauch geben. ADAC Tests haben gezeigt, dass dieser bei etwa einem Prozent im Vergleich zu Super E5 liegt. Auch unter diesen Umständen bleibt der Preisvorteil von E10 weiter sehr deutlich. In anderen Ländern wie Österreich oder Frankreich ist E10 übrigens bereits der Standard-Kraftstoff an den Tankstellen – oftmals gibt es hier gar kein E5 mehr.
Im Internet kursieren viele Gerüchte rund um OBD-Stecker oder Additive, die auch den Spritverbrauch des Fahrzeugs direkt beeinflussen sollen. Der ADAC rät von diesen Gadgets ab, da sie nachweislich keine Auswirkungen auf den Spritverbrauch haben. Während sich ein OBD-Stecker lediglich als blinkendes Spielzeug herausstellte, kosten Spritsparzusätze erstmal nur mehr Geld, bei zweifelhaftem Nutzen.
Pressemitteilung ADAC
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