Fortbildung für Kita-Sozialarbeitende im Westerwaldkreis
Unterstützung von Kita-Familien in komplexen Lebenslagen
Montabaur. Ende des Jahres wurde im Kreishaus in Montabaur eine Fortbildung für Kita-Sozialarbeitende des Westerwaldkreises durchgeführt, zu denen Mitarbeitende der Kreisverwaltung, des Caritasverbands Westerwald-Rhein-Lahn, des Deutschen Kinderschutzbunds, des Ortsverbands Höhr-Grenzhausen und der Regionalen Diakonie Hessen-Nassau gehören.
Die Veranstaltung konzentrierte sich auf das Thema „Komplexe Lebenslagen von Kita-Familien“ und bot den Teilnehmenden eine Plattform, um ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in der Arbeit mit Familien in herausfordernden Situationen zu erweitern.
Janine Bösel und Sabine Pehl, beide erfahrene Expertinnen in der systemischen Beratung und Therapie der Diakonie Hessen-Nassau, führten die Teilnehmenden durch den Tag. Im ersten Teil der Fortbildung wurde den Kita-Sozialarbeitenden (KiSos) viel Raum gegeben, um sich in Gruppen über anonymisierte Fälle auszutauschen und gezielte Methoden der systemischen Beratung anzuwenden. Sie lernten, wie wichtig Selbstreflexion und eine systemische Haltung sind, um Familien erfolgreich zu begleiten.
Im zweiten Teil der Fortbildung konzentrierten sich die KiSos auf den Umsetzungsprozess in der Fallberatung. Mit gezielten Fragen soll der Handlungsprozess gesteuert werden, durch Hypothesenbildung und Perspektivarbeit gemeinsam mit den Klienten können Veränderungsimpulse gesetzt werden, die den Klienten helfen, die nächsten Schritte zu erkennen.
Am Schluss blieb nur, den beiden Referentinnen zu danken. Sie haben es geschafft, ein sehr komplexes Thema praxisnah für die KiSos aufzuarbeiten. Der Fortbildungstag war zwar sehr intensiv und arbeitsreich, die Inhalte werden den KiSos bei der Beratung von Kita-Familien aber bedeutend weiterhelfen. Dabei wird ein Spruch von Sabine Pehl in Erinnerung bleiben: „Je komplexer die Situation ist, desto kleinschrittiger und langsamer ist das Vorgehen.“
Pressemitteilung Kreisverwaltung des Westerwaldkreises
