Oschmann und MdB Orthey
Verkehrssicherheit für Kinder in Berod bei Wallmerod praktisch erleben
aus Hachenburg
Was kann eine Lkw-Fahrerin vom Fahrersitz aus sehen? Und wo bleiben Kinder für sie unsichtbar? Bei einer praktischen Verkehrssicherheitsaktion in der Kindertagesstätte Berod übten Lkw-Fahrerin Tinka Oschmann vom Verein Blicki e. V. und der Bundestagsabgeordnete Harald Orthey mit den Kindern, wie sie sich sicher im Umfeld eines Lastwagens verhalten.
Dabei ging es besonders um den sogenannten toten Winkel. Die Kinder erfuhren, dass sie unmittelbar vor oder neben einem Lkw stehen können, ohne vom Fahrersitz aus gesehen zu werden. Auch der Blick in die Spiegel erfasst nicht jeden Bereich rund um das Fahrzeug.
Wie das aussieht, durften alle Kinder selbst ausprobieren: Sie stiegen ins Fahrerhaus, nahmen auf dem Fahrersitz Platz und schauten durch die Scheiben und in die Spiegel. So konnten sie selbst erkennen, welche Bereiche sichtbar waren und wo andere Kinder aus ihrem Blickfeld verschwanden.
Oschmann und Orthey begleiteten die Übungen und machten gemeinsam mit Blicki e. V. deutlich, warum Abstand und Aufmerksamkeit rund um große Fahrzeuge so wichtig sind. Der Wechsel auf den Fahrersitz half den Kindern, die Gefahr zu verstehen.
Blicki e. V. setzt sich dafür ein, Kinder frühzeitig für Gefahren im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Mit dem Programm „Blicki blickt’s“ vermittelt der Verein Verkehrssicherheit spielerisch und durch praktische Erfahrungen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem sicheren Umgang mit Lkw und anderen großen Fahrzeugen.
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Tinka Oschmann und Harald Orthey üben an der Kindertagesstätte in Berod b. W. Verkehrssicherheit Foto: Büro MdB Orthey