Allgemeine Berichte | 13.07.2026, 15:23 Uhr

Kreisverwaltung bittet um Unterstützung

Vermieterbefragung im Westerwaldkreis

Westerwaldkreis. Wie hoch sind die Wohnungsmieten im Westerwaldkreis und welche Kosten gelten als angemessen bei der Bewilligung von Sozialleistungen?

Diese Fragen sollen mit Hilfe eines „Schlüssigen Konzeptes“ beantwortet werden, das von der Rechtsprechung bei sozialrechtlichen Streitigkeiten über die angemessenen Unterkunftskosten als Entscheidungshilfe gefordert wird.

Mit der Erstellung dieses „Schlüssigen Konzeptes“ hat der Westerwaldkreis als Träger der Sozialhilfe die Firma DOMUS Consult aus Hamburg beauftragt.

Um das Mietpreisniveau im Kreisgebiet zuverlässig und repräsentativ ermitteln zu können, wird eine möglichst breite Datengrundlage benötigt. Dazu werden bereits die bekannten Wohnungsunternehmen im Kreisgebiet befragt. Ab Mitte der 29. Kalenderwoche beziehungsweise in der 30. Kalenderwoche folgt eine ergänzende Befragung zufällig ausgewählter Vermieter. Hierzu werden in den nächsten Tagen rund 4.000 Schreiben und Fragebögen zur Mietwerterhebung versandt.

Angeschriebene Vermieter werden um ihre Teilnahme und Unterstützung gebeten, denn je höher der Rücklauf der versandten Fragebögen ist, desto verlässlicher kann das aktuelle Mietpreisniveau im Kreisgebiet abgebildet werden. Damit können im Westerwaldkreis zukünftig die Leistungen für Unterkunftskosten angepasst und in angemessenem Umfang gewährt werden. Gleichzeitig erfolgt ein wichtiger Schritt zur Versorgung der Leistungsberechtigten mit dem ihnen zustehenden Wohnraum. Die Datenerhebung liegt damit nicht nur im Interesse der Leistungsberechtigten, sondern auch im Interesse der Vermieter und aller Steuerzahler. Der Westerwaldkreis bittet daher um rege Beteiligung an der Befragung.

Die Daten werden anonymisiert erhoben und die zum Abschluss erstellte Übersicht lässt keinen Rückschluss auf einzelne Mieter oder Vermieter zu. Der Datenschutz wird zu jeder Zeit gewahrt. Die Teilnahme ist selbstverständlich freiwillig und kostenlos.

Pressemitteilung Westerwaldkreis

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