gesponserte Artikel | 22.01.2019

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Virtuelle Warenwelt: Die Erfolgsgeschichte des Deutschen E-Commerce

Quelle: pixabay.com/StockSnap (CC0 1.0)

Seit Beginn der E-Commerce-Ära in Deutschland im Jahr 1999 ist der Markt kontinuierlich gewachsen. Die jährlichen Umsatzraten sind beachtlich und die Zukunftsprognosen prophezeien weitere Zuwächse. Waren es im ersten Jahr noch 1,1 Milliarden, wurde im Jahr 2016 im Online-Handel bereits ein Gesamtumsatz von rund 44,2 Milliarden Euro verzeichnet. Das entspricht einer Wachstumsquote von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das ist auch nicht wirklich überraschend, da die Digitalisierung immer weiter voranschreitet und die Bedeutung des Onlinehandels damit immer weiter steigt.

Dabei steht der Versandhändler Amazon nach wie vor an der Spitze der verkaufsstärksten Anbieter. Das liegt vor allem an der Bandbreite der dort angebotenen Produkte, die inzwischen sämtliche Versorgungssparten bedient. Doch der Marktplatz ist wenig spezialisiert und kann den einzelnen Produktkategorien oft nur quantitativ gerecht werden. Spezifische Kundenwünsche und einzelne Markttendenzen treten dabei in den Hintergrund. Gerade in trendorientierten Sortimenten wie im Bereich Mode legen Kunden jedoch besonderen Wert auf die Berücksichtigung aktueller Entwicklungen.

Tatsächlich gehören die Sparten Bekleidung und Accessoires zu den beliebtesten Produktkategorien im deutschen Online-Handel. Laut der aktuellen Verbraucherstudie des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (Bevh) verzeichnete das Online-Bekleidungsgeschäft im Jahr 2018 einen Umsatzzuwachs von 9 Prozent. Die Bruttoerlöse der Branche liegen mittlerweile bei 2,7 Milliarden. Verkaufsplattformen wie Amazon können aufgrund ihrer Marktplatzstruktur kaum Trends abbilden oder individuelle Beratungsangebote bieten. Daher werden spezialisierte Online-Shops, deren Angebot weit über die bloße Verkaufsabsicht hinausreicht gerade im Bereich Mode zunehmend beliebter.

Deutsche Textilanbieter wie C&A oder H&M haben bereits früh auf das gewinnbringende Potential des Online-Handels reagiert und den stationären Handel durch eigene Online-Shops erweitert. Während das traditionelle Ladengeschäft zunehmend um Kunden ringen muss und die Insolvenzrate hoch ist, kann der Online-Handel auf starke Umsatzzahlen blicken.

Auf Bekleidungs-spezialisierte Plattformen wie ASOS, Lyst oder Polyvore werden zunehmend beliebter, denn sie bieten ein breit gefächertes Angebot, das nicht nur mehrere Modelinien umfasst, sondern auch Stilvarianten aufzeigt, Produktvorschläge integriert und vor allem aktuelle Trends abbildet. Dabei können Kunden aus einem vielfältigen Produkt-Sortiment wählen, indem sie ihre Präferenzen in eine einzige Suchmaske eingeben, ohne einzelne Anbietern durchsuchen zu müssen.

Die globale Mode-Suchmaschine Lyst vereint beispielsweise etwa 5 Millionen Produkte von 12.000 weltweit führenden Marken und Einzelhändlern, die mittels maßgeschneiderter Filter durchsucht werden können. Mit nur einem Mausklick werden passende Artikel generiert und die Trefferquote für ein optimal zugeschnittenes Outfit erhöht sich um ein Vielfaches. Der monatliche Fashionreport der Mode-Plattform informiert zudem regelmäßig über aktuelle Trends, begehrte Produkte und beliebte Marken. Die Analysen stützen sich dabei auf eine datengestützte Marktbeobachtung, die Auswertung von digitalen Suchmaschinenergebnissen und Vorlieben prominenter Trendsetter der Branche, den sogenannten Influencern. Passende Vorschläge zur Kombination von Kleidung und Asseccoires werden dabei gleich mitgeliefert und bieten Entscheidungshilfen, die es den Kunden erleichtern, ihren persönlichen Kleidungsstil dem Zeitgeschmack und individuellen Wünschen anzupassen.

Durch die produktbezogenen Zusatzfunktionen- und Informationen wird nicht nur ein vertrauensbildender Mehrwert geboten, sondern auch eine zielgruppengerechtere Ansprache ermöglicht, die nicht nur demografische Besonderheiten berücksichtigt, sondern das Angebot auch an ein variables Nutzerverhalten anpasst. Ein Umstand, der im E-Commerce besonders bedeutsam ist. Laut Statista-Umfrage waren im Jahr 2016 29,8 Millionen der E-Commerce-Kunden weiblich und 23,8 Millionen männlich. Laut Umfrageergebnissen des Online-Portals Statista wurden bereits 2016 circa 21 Prozent der Umsätze über mobile Geräte generiert, circa 42 Prozent über den Computer. Die technische Weiterentwicklung des Smartphones und die Erweiterung mobiler Angebote wird dafür sorgen, dass sich der orts- und zeitunabhängige Bestellvorgang auf dem Handy bzw. Tablet noch weiter durchsetzen wird.

Das Wachstum der deutschen E-Commerce-Branche wird sich auch in Zukunft fortsetzen und durch neue Komponenten ergänzt werden. Entsprechend werden sich auch die technischen und sicherheitsrelevanten Anforderungen an die Betreiber von Online-Shops merklich erhöhen. Eine Entwicklung, die mit der Anpassung der Shopsoftware an mobile Endgeräte, der Etablierung sicherer E-Payment-Systeme und der Integration von Social-Media-Kanälen bereits begonnen hat.

Quelle: pixabay.com/StockSnap (CC0 1.0)

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