Lesung in Hauffes Buchsalon
Wolfgang Kaes: Endstation
Am Donnerstag, 17. Oktober
Remagen. 2013: Neun Schulfreunde besuchen eine Diskothek in Bad Hombach. Zwei Wochen später wird einer von ihnen tot aus dem Rhein geborgen. Die Rechtsmedizin findet keine Hinweise auf Fremdverschulden. Die Ermittlungsbehörden mutmaßen Suizid. Die Akte wird geschlossen. 2018: Für den LKA-Zielfahnder Thomas Mohr ist eigens eine Ein-Mann-Abteilung Cold Cases geschaffen worden. Dort will man ihn vergessen. Endstation. Auf seinem neuen Schreibtisch: Ein Stapel Akten. Ganz zuoberst: Der Fall des toten Studenten. Zunächst durchblättert Mohr die alten Dokumente eher lustlos. Doch dann erwacht sein Ermittlerspürsinn: Irgendetwas stimmt nicht mit der Akte aus Rheinheim. Die Behörden haben schlampig gearbeitet. Zeugenaussagen wurden ignoriert. Und was war mit der Rockergang, die die Türsteher stellte? Wieso wurden die Ermittlungen so blitzartig eingestellt? Je mehr Mohr gräbt, desto deutlicher tritt eine Parallelwelt zutage, eine Schattenwelt jenseits des Blicks der Öffentlichkeit. Ein perfektes System der Angst und des eisernen Schweigens. Und es wirkt immer noch. Wolfgang Kaes, 1958 in der Eifel geboren, war nach seinem Studium zunächst Polizeireporter. Er schrieb Reportagen für den STERN, die ZEIT und andere. Heute ist er Chefreporter beim Bonner General-Anzeiger. 2012 kürte ihn das Medium Magazin zum „Reporter des Jahres“, 2013 erhielt er den Henri-Nannen-Preis in der Kategorie „investigative Recherche“. Seit 2003 verarbeitet er seine journalistischen Recherchen auch zu Romanen. „Endstation“ ist sein achter Roman. Am Donnerstag, 17. Oktober kommt Wolfgang Kaes in Hauffes Buchsalon, Marktstraße 32 um sein Buch vorzustellen. Los geht es um 19 Uhr.
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