Politik | 21.05.2026

Schulbusverkehr Dünstekoven

Erste Verbesserungen beschlossen, weitere Punkte bleiben ungelöst

Martin Grätz (Sachkundiger Bürger für Kompass.Swisttal. im Rat der Gemeinde Swisttal, ganz links) und Iris Rang (Vorstandsmitglied Kompass.Swisttal., ganz rechts) zusammen mit betroffenen Müttern.

Swisttal. Bei einem weiteren Gesprächstermin im Rathaus der Gemeinde Swisttal wurde am 19.05. über die Situation des Schulbusverkehrs zwischen Dünstekoven und der Grundschule Heimerzheim beraten. Vertreter betroffener Eltern aus Dünstekoven nahmen gemeinsam mit Vertretern der Politik (u.a. Martin Grätz für Kompass.Swisttal.), der Gemeinde, des Rhein-Sieg-Kreises und der RVK an dem Gespräch teil.

Für die weiterhin problematische Situation nach der 4. und 5. Schulstunde konnte leider noch keine Lösung erreicht werden. Die Linie 845 wird auch künftig nicht direkt an der Grundschule in der Bachstraße vorbeifahren, um die Grundschulkinder aufzunehmen. Damit bleiben insbesondere die langen Laufwege sowie die schwierige Verkehrssituation am stark befahrenen Höhenring weiterhin bestehen.

Positiv bewertet wurde dagegen die Zusage einer neuen Buslinie 751 zum Beginn des neuen Schuljahres 2026/27. Die neue Verbindung soll morgens direkt in Swisttal Hohn eingesetzt werden, über Dünstekoven zur Grundschule Heimerzheim fahren und den Kindern dadurch einen deutlich sichereren und verlässlicheren Schulweg ermöglichen. Nach Angaben der Beteiligten wurde diese zusätzliche Verbindung aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen aus Dünstekoven eingerichtet.

Auch die Situation nach der 6. Schulstunde an Dienstagen und Freitagen soll nun erneut überprüft werden. Hintergrund sind regelmäßig überfüllte Busse, insbesondere an Tagen mit verkürztem Unterricht an der Gesamtschule Swisttal in Heimerzheim.

Im Gespräch wurde außerdem deutlich, dass die Kommunikation zwischen Elternschaft, dem Schulträger und den weiteren Beteiligten in der Vergangenheit nicht immer reibungslos funktioniert hat. Dadurch konnten einige Probleme und Informationen bislang nicht vollständig geklärt werden. Mehrere offene Punkte müssen deshalb nun erneut geprüft werden.

Die Initiative der Eltern sowie die Wählergemeinschaft Kompass.Swisttal. begrüßen die erste konkrete Verbesserung. „Wir begrüßen die morgendliche Lösung durch die neue Linie 751, sehen jedoch weiterhin Handlungs­bedarf für eine sichere und gleichberechtigte Beförderung der Dünstekovener Grundschulkinder“, erklärt Martin Grätz für Kompass.Swisttal. und fügt an, „Wir werden uns weiterhin für die Belange der Eltern und Grundschüler im Swisttaler Schulausschuss einsetzen und die Situation beobachten.“

Pressemitteilung Kompass.Swisttal.

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Martin Grätz (Sachkundiger Bürger für Kompass.Swisttal. im Rat der Gemeinde Swisttal, ganz links) und Iris Rang (Vorstandsmitglied Kompass.Swisttal., ganz rechts) zusammen mit betroffenen Müttern. Foto: Kompass.Swisttal. e.V.

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