Lokalsport | 12.04.2026, 16:05 Uhr

Simons und Wilma als Doppelpacker

4:2 gegen Sportfreunde Eisbachtal: Engers spielt Derby wie ein Endspiel

Justin Wilma hatte gegen Eisbachtal gleich doppelten Grund zur Freude.
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Eisbachtal. Manchmal reichen ein paar Minuten, um zu verstehen, wie ein Spiel laufen wird. Zwei Minuten waren es in Eisbachtal. Zwei Minuten, in denen der FV Engers schon hätte führen können. Zwei Minuten, die den Ton setzten für ein Derby, das die Gäste mit 4:2 für sich entschieden – verdient.

„Wir haben eine top erste Halbzeit gespielt“, sagte Trainer Julian Feit später. Es klang fast nüchtern, dabei war der Auftritt seiner Mannschaft alles andere als das. Engers war da. Von Beginn an. Wach, giftig, zielstrebig. Gegen einen Gegner, der die zweitbeste Rückrundenmannschaft stellte. Eisbachtal investierte, lief, hielt dagegen. Aber Engers war reifer, klarer, konsequenter. Manuel Simons und Justin Willma übernahmen die Hauptrollen und schnürten jeweils einen Doppelpack.

Und auch defensiv hielten die Grün-Weißen stand. Und das, obwohl David Eberhardt (verletzt) und Kapitän Chris Meinert (Gelb-Rot-Sperre) fehlten – also genau jenes Innenverteidiger-Duo, das in der Hinrunde das Fundament des Erfolgs war. Dass Engers diese Lücke schließen konnte, sagt viel über die Tiefe des Kaders.

„Es war eine rundum gute Leistung. Wir haben viel investiert, sind viel gelaufen, haben viel gepresst und auch gut Fußball gespielt“, sagte Feit. Ein Trainerlob, das nicht nach Pflichtübung klang, sondern nach Überzeugung. Auch der Gegner fand deutliche Worte. „Engers ist heute aufgetreten, als ginge es um die Meisterschaft“, konstatierte Eisbachtals Trainer Thorsten Wörsdörfer.

Und mit dem Derby-Dreier sind die „Jungs vom Wasserturm“ wieder mitten drin im Rennen um Platz drei. Weil Emmelshausen-Karbach in Diefflen patzte und TuS Koblenz in Ludwigshafen nicht über ein 1:1 hinaus kam, sind die drei Teams wieder punktgleich.

Für den FVE geht die lange Auswärtstour mit vier Spielen auf fremdem Platz in Folge am Mittwoch, 15. April, weiter. Dann steigt das nächste Derby bei der TuS Koblenz. Drei Tage später geht es nach Eppelborn.

Erst danach gibt es wieder ein Heimspiel am Wasserturm: am Samstag, 25. April, um 19 Uhr gegen Wormatia Worms.

Der schnelle Manuel Simons trug sich bei den „Eisbären“ zweimal in die Torschützenliste ein.

Der schnelle Manuel Simons trug sich bei den „Eisbären“ zweimal in die Torschützenliste ein. Foto: Pascal Kiefer

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Justin Wilma hatte gegen Eisbachtal gleich doppelten Grund zur Freude. Foto: Ulf Steffenfauseweh

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