Politik | 13.04.2013

Frauenmesse „Arbeit und Beruf für Frauen - Wie geht´s weiter?“am Freitag, 3. Mai

Arbeit und Beruf für Frauen

Frauenmesse bietet konkrete Hilfe: Workshops und persönliche Beratung

Die Organisatorinnen der Frauenmesse präsentieren das Veranstaltungsplakat. Von links: Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied; Sybille Offerman, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters für den Landkreis Neuwied; Gisela Kretzer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Neuwied; Jutta Gollinski, Leiterin der VHS Neuwied; es fehlt: Sandra Thannhäuser - Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied. privat

Neuwied. Frauen, die nach der Familienphase in ihren Beruf zurückkehren wollen, sehen sich häufig mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert: Eine lange Abwesenheit aus dem Berufsleben hinterlässt fachliche Lücken und nagt am Selbstwertgefühl. In der Praxis ist es nicht immer einfach, Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Manche Frau würde ohnehin viel lieber in die maßgeschneiderte Selbstständigkeit starten, statt in die „alte“ Firma zurückzukehren - wenn sie nur wüsste wie! Und vor Bewerbung und Vorstellungsgespräch graut es ohnehin den meisten.´

„Arbeit und Beruf für Frauen - Wie geht´s weiter?“ heißt die elfte Frauenmesse, die für Freitag, 3. Mai, von den Gleichstellungsstellen bei Stadt und Landkreis, der VHS, des Jobcenters und der Arbeitsagentur Neuwied organisiert wurde. Die Veranstaltung im Amalie-Raiffeisen-Saal der VHS soll den Teilnehmerinnen beim beruflichen Neustart, bei der Planung ihrer Karriere oder beim Schritt in die Selbstständigkeit helfen. Das Angebot läuft auch in diesem Jahr unter dem Dach des vom Land und der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit initiierten Projekts „Plan W“. Es sind aber nicht nur so genannte „Wiedereinsteigerinnen“ eingeladen, sondern alle Frauen, die an einen beruflichen Neuanfang oder eine Veränderung denken.

Zentrales Anliegen der Messe ist es, möglichst viel praktische Hilfe zu bieten. In individuellen Workshops können die Teilnehmerinnen deshalb zwischen 8.30 und 13.30 Uhr fast alles lernen, was sie auf dem Weg in den (neuen) Beruf brauchen: Strategische Planung, Chancen durch Weiterbildung, verschiedene Facetten der Bewerbung und Tipps für Existenzgründerinnen stehen ebenso auf dem Programm wie Farb- und Stilberatung oder die Frage nach der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Neben den Workshops gibt es eine Fülle von weiteren Informationen, die auf die persönliche Situation der Besucherinnen zugeschnitten sind. Arbeitsagentur, Jobcenter, Stadt- und Kreisverwaltung und das Existenzgründerzentrum Dierdorf bieten individuelle Beratung an. Über „berufliche Chancen für Menschen mit gesundheitlichen Handicaps“ informiert der Integrationsfachdienst (IFD) des Heinrich-Hauses Neuwied. Die Migrationsberatung von Caritas und AWO berät Migrantinnen; über die Finanzierung von Fort- und Weiterbildung informiert die Kreisvolkshochschule. Beratung in „besonderen Lebenslagen“ bieten Diakonisches Werk und Caritasverband Neuwied. Frauen, die konkrete Hilfe wünschen, sollten entsprechende Unterlagen dabei haben. Mitbringen können Frauen übrigens auch ihren Nachwuchs. Der wird - nach vorheriger Anmeldung - vor Ort betreut. Dieser Service ist kostenfrei wie alle anderen Angebote der Frauenmesse. Anmeldung und Information bei der VHS Neuwied. Telefon: (0 26 31) 39 89 0; E-Mail: Anmeldung@vhs-neuwied.de.

Pressemitteilung der

Bundesagentur für Arbeit,

Agentur für Arbeit Neuwied

Die Organisatorinnen der Frauenmesse präsentieren das Veranstaltungsplakat. Von links: Doris Eyl-Müller, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied; Sybille Offerman, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt des Jobcenters für den Landkreis Neuwied; Gisela Kretzer, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Neuwied; Jutta Gollinski, Leiterin der VHS Neuwied; es fehlt: Sandra Thannhäuser - Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied. Foto: privat

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