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Stadtratssitzung in Neuwied mit Überraschung

Bürgermeister Michael Mang bleibt im Amt

Antragssteller bringen erforderliche 2/3 Mehrheit nicht zustande

Bürgermeister Michael Mang bleibt im Amt

Rund achtzig Bürger sprachen Bürgermeister Michael Mang in einer Demo vor der Sitzung ihre Unterstützung zu. Foto:FF

02.07.2020 - 20:24

Neuwied. Überraschung im Neuwieder Stadtrat. Zwar war bei der Abstimmung über die Abwahl von Bürgermeister Michael Mang ein knappes Ergebnis erwartet worden. Dass aber ausgerechnet die AfD - Fraktion nicht für die Abwahl stimmt und sich stattdessen der Stimme enthält, hatten die wenigsten erwartet. Dagegen erwartungsgemäß gegen die Abwahl stimmte die SPD-Fraktion. Aus den Reihen der Mehrheitskoalition stimmte ebenfalls Inge Rockenfeller (Bündnis90/Die Grünen) gegen den Antrag. Fraktionschefin Regine Wilke hatte an der Abstimmung nicht teilgenommen. Die AfD - Fraktion begründete ihre Enthaltung mit den hohen Kosten von mindestens 410.000 Euro, wegen der Fortzahlung von 71 Prozent der Bezüge bis Ende 2025. Fraktionssprecher André Bringezu sprach von einem politischen Warnschuss für Michael Mang. In einem Gespräch mit dem Bürgermeister sei seine Fraktion zu der Erkenntnis gelangt, dass eine weitere Zusammenarbeit mit Michael Mang möglich ist. Sollten sich die Vorwürfe gegen den Bürgermeister jedoch juristisch bestätigen, sei man zur Unterstützung eines erneuten Abwahlantrags bereit. Gleichzeitig erwarte man in diesem Fall vom Bürgermeister, dass er aus freien Stücken zurücktritt und damit weitere Schäden von der Stadt abwendet.  FF

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Tobias S.:
Herr Schmidt, in welcher Welt leben Sie? Gehen Sie raus und schauen sich die Wälder an. Das die Fichten sterben sieht man von weiten. Ja ich weiß, Fichten gehören hier nicht hin und wurden ihrer Meinung nach nur aus Profitgier gepflanzt. Es sind aber die Laubbäume in Mischwäldern die massiv leiden. Buche, Eiche, Birke, Kirsche alle zeigen mittlerweile Schäden in den Kronen. Was mich wirklich erschreckt, es passiert nicht nur dort wo es wirklich zu trocken ist, Hänge des Rhein- und Ahrtals, sondern auch auch in der Nähe zu Flüssen. Hier sollte der Grundwasserspiegel für eine ausreichende Wasserversorgung ausreichen, trotzdem lichten sich die Kronen und man sieht vermehrt welke Zweige. Den Bäumen wird es wohl einfach zu warm... Also hören Sie auf Waldsterben, Klimawandel, Dürre als Lobbyismus zu bezeichnen.
Titus von Unhold:
Da hat mal wieder ein Spezialexperte keine Ahnung. Das "Waldsterben 1.0" konnte verhindert werden weil binnen fünf Jahren weltweit(!) bei allen Industrieanlagen Entschwefelungsanlagen nachgerüstet werden mussten.
S. Schmidt:
Es gab noch nicht einmal ein Waldsterben 1.0, immer dieser Lobbyismus, hier spricht nur die Gier nach noch mehr Steuergeld. Den Wäldern ginge es Prima, wäre diese nicht Gnadenlos auf Profit (Holzernten) ausgelegt. (Ur)-Wäldern machen Trockenzeiten und Schädlinge bedeutend weniger aus!
Jesko:
Bloß kein Stück zur Normalität zurückkehren und den Bürgern in den harten Zeiten etwas zum Thema Freizeit oder Unterhaltung bieten. Stattdessen Investoren Gespräche und neue Gewerbegebiete fordern. Wie man die CDU kennt und liebt. Lobbyarbeit vor Bürgerinteressen stellen.
Gabriele Friedrich:
Wenn der Mann eine Sauftour durch Melsbach gemacht hat, war er in Kneipen und man kennt sich.Also haben andere ihn auch fahren "lassen". Das ist heute kein Kavaliersdelikt mehr. Ein Taxi gerufen, Schlüssel abgenommen- so macht man das. Schön doof- trotzdem.
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