Lokalsport | 22.02.2015

Große Freude beim VC Neuwied77

Deichstadt-Mädels sind bereits aufstiegsberechtigt

Lea Neumann und Majka Hnatova beim erfolgreichen Doppelblock gegen Heidelberg.privat

Neuwied. Der VC Neuwied77 ist in den vergangenen beiden Wochen unter positiven Druck geraten. Denn seit dem 3:1-Sieg gegen den SV Sinsheim steht fest, die Deichstadt-Mädels des VCN77 haben das Aufstiegsrecht in die 2. Volleyball-Bundes-Liga bereits fünf Spieltage vor Saisonende in der Tasche, weil der Zweite Sinsheim und der Dritte VC Wiesbaden II keinen Vorlizenzierungsantrag für die 2. BL gestellt haben. Der VCN77 kann selbst bei theoretischem Verlust aller restlichen fünf Spiele nicht mehr auf den 4. Platz zurückfallen. Und da nur die drei Erstplatzierten gemäß ihres Tabellenrangs ein Aufstiegsrecht besitzen, wenn sie am Vorlizenzierungsverfahren teilgenommen haben, ist der VCN77 jetzt bereits aufstiegsberechtigt, denn nur Neuwied hat diesen Vorlizenzierungsantrag gestellt. Deshalb können es Trainer Milan Kocian, Betreuer Helmut Dyck und sein VCN-Team in den nächsten Wochen locker angehen, wobei allerdings der Gewinn des Meistertitels die oberste Priorität behält. Der VC Wiesbaden II mit einem Spiel weniger ist rechnerisch noch der gefährlichste Verfolger auf Platz 1, müsste dann aber neun Punkte gutmachen, um gleichzuziehen, sofern Neuwied parallel drei von den ausstehenden fünf Spielen verlieren würde.

Vorschau

Da der VCN77 im Restprogramm zu Hause am 21. März noch gegen den 7. BSP MTGV Stuttgart und am 11. April gegen den 10. TV Jahn Kassel zu spielen hat, könnte die TG Biberach bereits zum Meistermacher avancieren, falls die Schwäbinnen gegen Neuwied unterliegen sollten. Das Ziel, die Saison ungeschlagen zu beenden, ist für den VCN77 zwar nahe gerückt, aber dennoch weit weg. „Ob das möglich ist, kann ich wirklich nicht sagen“, meinte Milan Kocian.

Lea Neumann und Majka Hnatova beim erfolgreichen Doppelblock gegen Heidelberg.Foto: privat

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