Politik | 20.04.2013

Seit 16 Jahren gibt es in Neuwied die Jugendtheater Specials

„Fake - war doch nur Spaß“

Jugendtheaterstück zum Thema Cybermobbing, Bedrohung und Risiken im Internet.

Das Graffiti bezeichnet den Titel des Theaterstücks. Stadt Neuwied

Neuwied. Seit 16 Jahren leistet an Neuwieder Schulen eine Theaterreihe Präventionsarbeit. Die Jugendtheater Specials vermitteln Themen wie Drogenkonsum, Mobbing und Jugendkriminalität und deren Folgen, jugendgerecht aufgearbeitet. Ohne erhobenen Zeigefinger, dafür aber mit sehr viel Einfühlungsvermögen. Zweimal jährlich sind Ensembles in Neuwied zu Gast, die nicht nur Theater auf die Bühne bringen, sondern auch anschließend mit den Schülerinnen und Schülern diskutieren. Anfang Mai gastiert das Radiks Ensemble aus Berlin in der Aula der Neuwieder David-Roentgen-Schule. „Fake - war doch nur Spaß“ heißt das Jugendtheaterstück zum Thema Cybermobbing, Bedrohung und den Risiken sozialer Netzwerke im Internet. Es richtet sich an Mädchen und Jungs ab dem achten Schuljahr. Zum Inhalt: Die 17-jährige Lea träumt davon, Sängerin zu werden. Als sie in eine Casting-Agentur aufgenommen wird, weckt das den Neid einiger Mitschülerinnen. Erste Sticheleien und Ausgrenzungen beginnen, und schließlich weiten sich Mobbing-Aktionen auch auf diverse Netzwerke wie Facebook und Schüler-VZ aus. Es folgen anonyme Drohungen über Telefon und Handy. Thematisiert werden auf der Bühne auch die persönlichen und rechtlichen Folgen von Beleidigungen, Bedrohung und sexueller Belästigung über Internet und Handy sowie der Missbrauch von Daten. In der Nachbereitung und dem Gespräch direkt nach der Aufführung werden Fragen geklärt wie: Wie hätte die Eskalation verhindert werden können? War die Entwicklung absehbar? Wer hätte an welchem Punkt eingreifen können? Wer hat „Schuld“? Und schließlich: Wie gehen die Anwesenden mit Datenschutz im Internet um? „Fake - war doch nur Spaß“ hat schon mehrere Preise erhalten und das Radiks Ensemble ist mit diesem Theaterstück zum diesjährigen Deutschen Präventionstag nach München eingeladen. Termine: Freitag, 3. Mai, 9 bis etwa 11.15 Uhr (mit Nachbereitung) und 11.30 bis gegen 13.35 Uhr (mit Nachbereitung). Es wird ein geringer Eintritt erhoben. Bei der Nachbereitung werden die Streitschlichter und Medienscouts der integrierten Gesamtschule Neuwied und Vertreter des Cybermobbing Projektes der David-Roentgen-Schule teilnehmen.

Anmeldung beim Kinder- und Jugendbüro der Stadt Neuwied unter Tel. (0 26 31) 80 21 70. Weitere Infos beim städtischen Jugendschutzbeauftragten Horst-Peter Robiller unter Tel. (0 26 31) 80 21 75. Pressemitteilung

der Stadt Neuwied

Das Graffiti bezeichnet den Titel des Theaterstücks. Foto: Stadt Neuwied

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