Allgemeine Berichte | 25.07.2015, 12:15 Uhr

Streetart: Neuwied wird bunter und fröhlicher

Freiheit für die Kunst

Thomas Baumgärtel sprayte Charlie Brown überlebensgroß an eine Hauswand in der Neuwieder Marktstraße. privat

Neuwied. Er ist bundesweit bekannt, vor allem durch sein Markenzeichen, die Banane: Der Künstler Thomas Baumgärtel stellt zurzeit einen Querschnitt seiner Werke in der StadtGalerie Neuwied aus „Freiheit für die Kunst“, zu sehen noch bis 13. September. Mehr Infos gibt es unter: www.neuwied.de/galerie.html

Der „Bananensprayer von Köln“

Baumgärtel, auch der „Bananensprayer von Köln“ genannt, veränderte Gebäude und Mauern. Und das meist im Schutz der Dunkelheit, denn seine Aktionen waren nicht immer ganz legal und endeten auch schon einmal in einer Zelle. Doch in Neuwied hinterließ er jetzt ein Kunstwerk, das zwar in der Dunkelheit geschaffen wurde, aber trotzdem vollkommen legal und ganz offiziell unter den Augen aller Beteiligten. Denn im Zusammenhang mit seiner Ausstellung „Freiheit für die Kunst“ und im Rahmen des Projekts „Aktive Stadtzentren“ sprayte der Künstler Charlie Brown überlebensgroß an eine Hauswand in der Neuwieder Marktstraße – und dazu den Slogan „Freiheit“. Wo passt der Anspruch „Freiheit für die Kunst“ mehr, als in einer Stadt, deren Entwicklung auf Freiheitsrechten aufbaut?

Arbeiten bei Nacht

Baumgärtel arbeitet aus alter Gewohnheit am liebsten nachts – so auch in Neuwied. Sahen die Feierabend-Pendler in den frühen Abendstunden noch eine nackte Hauswand, erwartete sie am frühen Morgen auf dem Weg zur Arbeit ein strahlend grinsender Charlie Brown, der ihnen seine Botschaft von Freiheit entgegenruft.

Thomas Baumgärtel sprayte Charlie Brown überlebensgroß an eine Hauswand in der Neuwieder Marktstraße. Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag 2026
Hausmeister, bis auf Widerruf
Wir helfen im Trauerfall Vorsorge
Holz Loth-Entsorgung
Zukunft trifft Tradition KW 34
Anzeige Patientenveranstaltung
kostenfreie Stellenanzeige im Rahmen der "2+1" Aktion
Kooperation Klangwelle 2026
Empfohlene Artikel
13 junge Menschen engagieren sich beim fünften IJGD-Workcamp in der Altstadt.
13

Zwei Wochen lang erhielt die Stadt Linz am Rhein tatkräftige Unterstützung aus aller Welt: Vom 1. bis 15. August 2026 fand bereits zum fünften Mal ein Workcamp der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste (IJGD) in der Bunten Stadt am Rhein statt. Mehr dazu im RegioMAGAZIN

Weiterlesen

Weitere Artikel
von links nach rechts: Sven Gottschalck, Ulrich Stieber, Nick Falkner, Richard Lindner, Julius Knieps, Werner Kasel und Mario Falkner
255

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wie kann ehrenamtliches Engagement in Bad Neuenahr-Ahrweiler künftig noch besser unterstützt und vernetzt werden? Dieser Frage widmeten sich am Mittwochabend Vertreterinnen und Vertreter zahlreicher Vereine und Initiativen sowie ehrenamtlich Engagierte bei einer Informationsveranstaltung im Veedelstreff DomCafé. Auf Einladung der Stiftung Ahrtal informierten sie sich über die Pläne für das neue Ehrenamtszentrum im ehemaligen „Haus der Jugend“.

Von Richard Lindner aus Bad Neuenahr-Ahrweiler

Weiterlesen

Der WKB sorgt in Mayen weiter für erheblichen Verwaltungsaufwand. Sieben von neun Abrechnungseinheiten stehen noch aus. Die FWM fordert deshalb vor weiteren Schritten eine vollständige Kostenbilanz.
628

Mayen. Zwei von neun Abrechnungseinheiten sind beim wiederkehrenden Straßenausbaubeitrag (WKB) bislang bearbeitet – doch bereits jetzt sorgt das Verfahren für erheblichen Verwaltungsaufwand. Nach Angaben der Freien Wähler Mayen (FWM) sind inzwischen mehr als 500.000 Euro an internen und externen Kosten angefallen. Gleichzeitig gibt es Forderungen nach zusätzlichem Personal, um den entstandenen Bearbeitungsstau abzubauen.

Von Michael Helsper aus Mayen

Weiterlesen