Allgemeine Berichte | 18.08.2026, 14:47 Uhr

Neubauten Heddesdorfer Berg

Generationengerechte Neubauwohnungen in Neuwied auf dem Heddesdorfer Berg

Das erste von zwei neuen Wohngebäuden auf dem Heddesdorfer Berg hat die GSG Neuwied fast fertiggestellt. Insgesamt werden hier 26 generationengerechte Wohnungen zur Verfügung stehen.
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Neuwied. Wohnungen werden auch in Neuwied stark nachgefragt. Da ist es ein gutes Zeichen, dass einer von zwei Neubauten der GSG in der Otfried-Preußler Straße 8 auf dem Heddesdorfer Berg ab 1. Oktober bezugsfertig sein soll. Ein weiterer Meilenstein ist damit erreicht. Das zweite Haus soll bis voraussichtlich Februar 2027 bezugsfertig sein. Insgesamt 26 neue Wohneinheiten stehen dann zur Verfügung. Bauingenieurin Natascha Schmitz, heute Prokuristin der GSG Neuwied, verfolgt das Projekt, seit sie für die Gemeindliche Siedlungsgesellschaft tätig ist.

Die Wohnlage ist top, die Architektur der beiden baugleichen Gebäude wirkt aufgelockert und kein bisschen steril. Inklusive des Erdgeschosses verteilen sich die Wohnungen auf jeweils fünf Stockwerke. Sie sind zwischen circa 73 und bis zu 87 Quadratmeter groß. Alle verfügen über eine Terrasse oder Balkon, das oberste Stockwerk ist Penthouse-ähnlich mit zwei Staffelgeschossen, großzügiger Dachterrasse und Blick über die Stadt ausgestattet. Pro Haus wird es eine Rollstuhlwohnung geben, alle anderen sind barrierefrei, ein Fahrstuhl ist integriert. Ein echtes Plus für komfortables und generationengerechtes Wohnen. Energetisch erreichen die Neubauten den Standard 55. Glasfaser wird über die Stadtwerke Neuwied angebunden, geheizt mit Fernwärme der SWN. Stellplätze und Carports bieten Lademöglichkeiten für das E-Mobil.

Neun Millionen Euro investiert die GSG Neuwied in diese Bauten. Frei finanziert – es handelt sich also nicht um sozialen Wohnungsbau. Natascha Schmitz ist optimistisch, dass das Budget gehalten wird, denn es ist gut gewirtschaftet worden. Die Bauingenieurin hat in den Anfängen des Projektes selbst die Bauherrenvertretung und damit viel Arbeit übernommen. Aber sie ist zufrieden: Die Handwerker und Fachplaner, die Bauleitung etc. machen einen guten Job, bisher ist alles ohne nennenswerte Probleme gelaufen.

Und doch hatte sich das 2019 vom Aufsichtsrat der GSG beschlossene Projekt zunächst etwas verzögert. Die Gründe dafür: Erst musste noch der Bebauungsplan aufgestellt werden, die Fernwärmeleitungen waren zu verlegen, Verträge brauchten Zeit, dann der Grundstückskauf. Schließlich kam die Corona-Pandemie dem Bauvorhaben in die Quere. „Da ging erst einmal nichts mehr voran“, erinnert sich Natascha Schmitz. Der geplante Baubeginn in 2021 war nicht zu halten. Und dann explodierten die Preise auf dem Bau...

Angesichts der veränderten Rahmenbedingungen musste bei der GSG in Neuwied noch mal gerechnet und nach möglichen Förderungen geschaut werden. Doch es blieb beim ursprünglichen Vorhaben, das Bauprojekt frei zu finanzieren und zu vermieten. Auch am Plan-Entwurf und den Grundrissen hielt man fest. So konnten Ende 2024 die Ausschreibungen für die einzelnen Gewerke auf den Weg gebracht werden, die Erdarbeiten starteten am 28. April 2025.

„Wir bauen hier für die Zukunft der Stadt“, machte der städtische Beigeordnete und Aufsichtsratsvorsitzender der GSG, Ralf Seemann, anlässlich des Richtfestes deutlich. „Ohne Wohnungsbau keine Stadtentwicklung.“ GSG-Geschäftsführer David Meurer spricht von einem „mutigen Schritt“, der von „Vertrauen in den Standort“ geprägt ist. Er hebt die Teamleistung und das Durchhaltevermögen angesichts einiger Hürden beim Projekt hervor. „Es ist ein positives Zeichen“, so David Meurer, „dass die GSG im Jahr ihres 100-jährigen Bestehens ein neues Zuhause für viele Menschen zur Verfügung stellt.“

Natascha Schmitz, die ursprünglich aus der Denkmalschutzsanierung kommt, sagt: „Neubau ist meistens einfacher als Sanierung – wenn es gut geplant ist. Und den Anspruch haben wir.“ Generell, so ihr Credo, bauen Architekten und Ingenieure natürlich gern. „Wir schaffen damit sehr nachhaltige Werte“, erklärt die 52-Jährige. „Das finde ich richtig schön.“

Die Vermarktung der Wohnungen im ersten Gebäude hat begonnen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Vormerkung finden Interessierte im entsprechenden Blog-Beitrag auf der Internetseite www.gsg-neuwied.de

GSG-Prokuristin und Bauingenieurin Natascha Schmitz hat den Bau der neuen Häuser intensiv begleitet.

GSG-Prokuristin und Bauingenieurin Natascha Schmitz hat den Bau der neuen Häuser intensiv begleitet. Foto: Michael Stoll/GSG

Das erste von zwei neuen Wohngebäuden auf dem Heddesdorfer Berg hat die GSG Neuwied fast fertiggestellt. Insgesamt werden hier 26 generationengerechte Wohnungen zur Verfügung stehen. Foto: Lea Hanses/GSG

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