Leichtathletik
Hallen-DM-Rückblick: So schnitten die Athleten der LG Rhein-Wied ab
aus Neuwied
Die Deutschen Hallenmeisterschaften 2025/26 in Dortmund brachten spannende Wettbewerbe für die LG Rhein-Wied. Trotz gesundheitlicher Probleme überzeugten Athleten in Sprint- und Staffelwettbewerben. Auch die Jugend und Masters zeigten starke Leistungen bei den nationalen Titelkämpfen.
Dortmund. Mit den deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Dortmund endete die Hallenleichtathletik-Saison 2025/26. Bei den nationalen Titelkämpfen der Jugend, Männern und Frauen sowie der Masters war die LG Rhein-Wied überall vertreten.
Männer/Frauen in Dortmund: Von der LG Rhein-Wied hatten die Sprinter Sophia Junk, Jessica Roos, Maren Schumacher und Pascal Kirstges die Einzelnormen erfüllt. Die Aussicht auf die beste Platzierung hatte die Deutsche 200-Meter-Meisterin aus dem vergangenen Sommer Sophia Junk. Aus der erhofften Medaille wurde es nach drittschnellsten Zeiten der Vorläufe (7,33 Sekunden) und Halbfinals (7,30 Sekunden) diesmal leider nichts, weil die 27-Jährige gehandicapt nach Westfalen reiste. Ein Magen-Darm-Infekt in den Tagen vor der Meisterschaft raubte ihr wichtige Energie. „Dennoch habe ich mich gestellt und nicht versteckt. Ich wusste, dass es sehr schwer wird“, sagte Junk, die in 7,28 Sekunden im Endlauf Rang fünf belegte. Der Titel ging mit 7,18 Sekunden weg und gehört Philina Schwartz.
Ordentlich präsentierten sich auch Pascal Kirstges, Jessica Roos und Maren Schumacher. Schumacher und Roos zeigten über 200 Meter, dass sie in diesem Winter zur erweiterten deutschen Spitze auf den kurzen Strecken zählen. Die Hallenrunde schlossen sie mit den Plätzen fünf für Schumacher in persönlicher Bestleistung von 23,94 Sekunden und sieben für Roos (24,28), die im Halbfinale schneller gelaufen war (24,06), ab. Die Bestzeit und somit Gold ging nach den beiden Zeitendläufen an Svena Pfetsch (23,52). Auf der Sprintgeraden stieg Schumacher mit einem Hausrekord von 7,44 Sekunden ein, was genauso wie für Jessica Roos (7,43) den Halbfinaleinzug bedeutete. Bei der zweiten Selektion (Halbfinale) endete für die beiden Rhein-Wiederinnen der 60-Meter-Wettbewerb, die mit 7,48 Sekunden gleichauf auf den Rängen 14 und 15 lagen. Pascal Kirstges, der im gleichen 60-Meter-Vorlauf wie der spätere Meister Owen Ansah auf der Bahn stand, fehlten 0,04 Sekunden zum Halbfinale. Er wurde mit 6,89 Sekunden gestoppt.
Leistungsstarke Staffel und individuelle Erfolge bei Männern und Frauen
Einsatz Nummer drei hatten Roos und Schumacher in der 4x200-Meter-Staffel, die sie auf den Positionen eins und zwei auf den Weg brachten, ehe Isabella Chetik und Leonie Kupser übernahmen. Das Rhein-Wied-Quartett gewann seinen zweiten Zeitlauf in 1:38,05 Minute, lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang zwei, wurde durch den schnellsten dritten Lauf aber noch auf Platz fünf verdrängt. Der SSC Berlin gewann mit Weltjahresbestleistung von 1:35,11 Minute. Für die Männer endete das Unterfangen schon nach einer Runde. Der Wechsel von Lennert Kolberg auf Pascal Kirstges funktionierte diesmal leider nicht.
Jugend in Sindelfingen: Einzüge in die Endläufe waren ihnen nicht vergönnt gegen die Top-Konkurrenz. So blieb der Blick auf die Zeiten: Isabella Chetik lief die 60 Meter im Vorlauf in 7,87 und das 200-Meter-Halbfinale in 25,82 Sekunden, Lotta Götz erreichte das 400-Meter-Ziel nach 58,34 Sekunden und Lena Eichhorn wurde mit 2:15,74 Minuten für ihr 800-Meter-Halbfinale notiert. Die 4x200-Meter-Staffel lieferte zum Hallensaison-Höhepunkt über 4x200 Meter ihre Saisonbestzeit ab. Isabella Chetik, Lina Schmidt, Lotta Götz und Johanna Karst belegten mit 1:43,93 Minuten den 13. Platz.
Junge Athleten zeigen Saisonbestleistungen trotz harter Konkurrenz
Masters in Düsseldorf: Verlass ist bei den Masters auf die Routiniers der höheren Altersklassen, die bei der deutschen Hallenmeisterschaft in Düsseldorf vier Medaillen abräumten. Sie stammen aus allen drei Teilbereichen der Leichtathletik. In der Weitsprunggrube zeigte Jürgen Prechtl mit eingestellter Saisonbestleistung von 4,42 Metern einen guten Wettkampf. Ihm gelang eine konstante Serie und als Dritter der Sprung aufs Podium. Meter Busch gewann im Kugelstoß der M75 ebenfalls Bronze. Seine Bestweite des Tages und dieser Saison betrug 9,78 Meter. Friedhelm Adorf kennt das Prozedere bei wichtigen Meisterschaften Leistungen abzurufen, die für Medaillen gut sind. Diesmal wurde es für den M80-Senior 200-Meter-Silber (33,62 Sekunden) und überlegenes 400-Meter-Gold (1:25,53 Minute).
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