Klangnacht Engers
Klangnacht im Heinrich-Haus Engers mit bis zu 19 Musikern am 17. Oktober
aus Neuwied
Engers. Wenn etwas gut funktioniert, darf man bei der zweiten Runde ruhig noch eine Schippe drauflegen. Genau das haben sich offenbar die Macher der Klangnacht im Heinrich-Haus gedacht. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr kehrt das besondere Konzertformat am Samstag, 17. Oktober, zurück. Und diesmal wird musikalisch aufgerüstet: Bass, Klarinette und Saxophon sind neu dabei, bis zu 19 Musikerinnen und Musiker wollen die Kapelle des Heinrich-Hauses mit Klang füllen.
Organisiert wird die zweite Klangnacht erneut vom Bereich „Heinrich-Haus Kultur & Freizeit“ gemeinsam mit der Musikerin Jutta Allmann. Schon die Premiere 2025 hatte gezeigt, dass das Konzept funktioniert. Musik hören, erleben und vielleicht sogar ein bisschen fühlen – darum geht es auch diesmal. Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sollen gemeinsam einen besonderen Konzertabend erleben.
Und wer bei einer Klangnacht lediglich an ein paar Musiker denkt, die brav im Scheinwerferlicht ihre Noten abarbeiten, liegt ohnehin daneben. Die Kapelle wird mit passenden Lichteffekten in Szene gesetzt, Musik und Atmosphäre sollen miteinander verschmelzen. Gerade der besondere Raum dürfte dabei seinen Teil dazu beitragen, dass die Töne nicht einfach nur von der Bühne kommen, sondern die Besucher regelrecht einhüllen.
Musikalisch wird die zweite Auflage sogar noch vielseitiger. Mit Bass, Klarinette und Saxophon wächst nicht nur die Zahl der Beteiligten, sondern auch das Klangspektrum. Bis zu 19 Musikerinnen und Musiker stehen gemeinsam auf der Bühne – da dürfte es in der Kapelle zeitweise ziemlich voll und klanglich erst recht spannend werden.
Nach dem gelungenen Debüt wollen die Organisatoren damit zeigen, dass aus einer schönen Premiere durchaus eine kleine Tradition werden kann. Die Voraussetzungen dafür sind jedenfalls geschaffen.
Einlass ist am Samstag, 17. Oktober, ab 19.45 Uhr, die ersten Töne erklingen um 20.15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Ganz kostenlos müssen die Besucher den Heimweg allerdings nicht unbedingt antreten: Über Spenden freuen sich die Macher ausdrücklich.
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Schon im vergangenen Jahr lockte die erste Klangnacht viele Zuhörer an. Foto: Olga Krapivina