Evangelischer Kirchenkreis Wied
Lernen und Spaß unter freiem Himmel und südlicher Sonne
92 Konfirmanden und Mitarbeiter aus sechs Kirchengemeinden des waren gemeinsam am Mittelmeer in der Toskana unterwegs
Region. Das Erfolgsrezept für das Konfi-Camp, das in diesem Jahr zum dritten Mal stattfand, ist wohl das Erlebnis in der Gemeinschaft. 70 Jugendliche aus den Kirchengemeinden Friedenskirche, Oberbieber, Marktkirche, Raubach, Dierdorf und Waldbreitbach nahmen teil.
Vada ist ein kleiner Ferienort in der Toskana am Mittelmeer. Auf dem typisch italienischen Campingplatz erlebten die Konfirmanden elf Tage lang eine Mischung aus Ferienlager und außergewöhnlichem Unterricht unter freiem Himmel - Lernen und Spaß, Gemeinschaftserfahrungen und die besonderen Anforderungen des Zusammenlebens auf engstem Raum in einem Zelt und mit vielen verschiedenen Menschen auf einem Platz.
18 „Perlen des Glaubens“, zu einem Perlenband zusammengefügt, können ein Sinnbild des Lebenswegs sein. Sie machen Glauben „begreifbar“ und regen dazu an, die christliche Tradition zu verstehen, sich selbst zu entdecken und nach Gott zu fragen. Elf Tage hing an einem Holzkreuz vor dem großen Gemeinschaftszelt die „Perlenkette des Glaubens“, zu der inhaltlich und thematisch gearbeitet wurde; Gottesperle, Tauf-Perle, Wüsten-Perle, die Perlen der Liebe, Ich-Perle, Geheimnis-Perle. Jenseits von Zeitdruck und sonstigen Verpflichtungen wurden die Tage in der Toskana genutzt, um mit den Jugendlichen auf vielfältige Weise und im praktischen Erleben die unterschiedlichen Themen zu erarbeiten und in Jugendgottesdiensten zu vertiefen.
Neben allem Lernen kam aber auch der Spaß nicht zu kurz. Bunte Spieleabende, Kreativprogramme, Disco, Baden im Meer und in einer tollen Poollandschaft luden zum „Chillen“ ein. Zum Schluss konnte bei einem Tagesausflug nach Pisa das letzte Taschengeld ausgegeben werden.
In diesem Jahr gab es noch die Besonderheit, dass sieben Jugendliche während des Konfi-Camps eine „JuLeiCa“-Schulung absolvierten. In theoretischen und praktischen Einheiten haben sich die Jugendlichen auf das Leiten von Gruppen vorbereitet.
Warum fahren die evangelischen Kirchengemeinden mit ihren Konfirmandengruppen bis in die Toskana? Die „Schönwetter-Zuverlässigkeit“ in Italien ist ein nicht zu unterschätzendes Element für das Gelingen eines solch großen Projekts. Nur so sind abwechselnde Zeiten von Unterricht, Freizeitaktivitäten und auch Erholung planbar. Hinzu kommt, dass die Jugendlichen ohne das Konfi-Camp oft keine Möglichkeit hätten, Ferien am Meer zu verbringen.
Am Ende waren sich die Teilnehmer, Pfarrer und pädagogischen Kräfte einig: Das Konfi-Camp war ein tolles Erlebnis, dass sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird.
Das nächste Konfi-Camp ist in Planung und findet vom 9. bis 20. August in La Tamarissiere/Südfrankreich statt.
