Politik | 31.01.2016

Landtagskandidat Jörg Röder packte auf dem Bauernhof an

Mittendrin in einem landwirtschaftlichen Betrieb

Jörg Röder durfte er an der morgendlichen Routine, die sonst Landwirtschaftsmeister Wilfried Ehrenstein und Frau Ute allein bewältigen, tatkräftig teilhaben. privat

Giershofen. „Mittendrin statt nur dabei“ - so könnte man die Erfahrungen überschreiben, die Jörg Röder, CDU-Direktkandidat für Neuwied, Dierdorf und Puderbach, am Aktionstag der CDU Rheinland-Pfalz auf dem Hof Ehrenstein in Dierdorf-Giershofen machte.

Er war nicht nur auf den Hof gekommen, um sich über die Situation von landwirtschaftlichen Familienbetrieben zu informieren, sondern auch, um praktische Erfahrungen zu sammeln. „Unsere Region wird maßgeblich durch die Landwirtschaft geprägt. Um die Interessen unserer Landwirte vertreten zu können, muss man mehr tun als nur auf einer Messe Kälbchen für ein Pressefoto streicheln“, ist Röder überzeugt. So durfte er an der morgendlichen Routine, die sonst Landwirtschaftsmeister Wilfried Ehrenstein und Frau Ute allein bewältigen, tatkräftig teilhaben: Erst mussten die Liegeboxen im Laufstall der Kühe gereinigt werden, bevor die Tiere ihr Raufutter erhielten. Nach kurzer Einweisung durfte Röder allein mit Traktor und Siloblitz die Tiere des Milchviehbetriebs mit Graß- und Maissilage versorgen. Hofinhaber Wilfried Ehrenstein erläuterte zudem die Probleme, die Landwirte derzeit beschäftigen: vom Preisdruck über Reglementierungen bis zu den Imageproblemen.

„Die vergleichsweise sehr günstigen Lebensmittel in Deutschland sind nur durch die Subventionen für die Landwirtschaft möglich. Uns wäre es auch lieber, wenn wir unsere Produkte zu angemessenen Preisen und nicht zum Selbstkostenpreis, dafür aber ohne Geld aus Brüssel oder Berlin verkaufen könnten.“ Zum Schluss ging es dann doch zu den Kälbern: füttern, einstreuen und auch ein paar Streicheleinheiten. „Man kann ihn wirklich brauchen“, attestierte Ehrenstein.

Jörg Röder selbst hatte sichtlich Spaß. „Im Land gibt’s viel zu tun: Das gilt auch für Landwirte, die bei geringen Preisen für Milch und weitere Lebensmittel und gleichbleibend hoher Qualität in ihren Aufgaben mehr denn je gefordert sind.“

Pressemitteilung

Jörg Röder, CDU

Jörg Röder durfte er an der morgendlichen Routine, die sonst Landwirtschaftsmeister Wilfried Ehrenstein und Frau Ute allein bewältigen, tatkräftig teilhaben. Foto: privat

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