Kirchbauverein Niederbieber
Neue Gedenktafel weist auf Ruhestätte zweier Erzbischöfe in der Kirche in Niederbieber hin
aus Neuwied
Niederbieber. Dass ihr Namensgeber, Erzbischof Hermann zu Wied (1477 – 1552), in der Evangelischen Kirche in Neuwied-Niederbieber beigesetzt wurde, dürfte vielen bekannt sein. Nicht ganz so geläufig ist dagegen die Tatsache, dass hier ein weiterer Kölner Erzbischof seine letzte Ruhestätte fand: Salentin von Isenburg (1532 – 1610). Die Kirche in Niederbieber ist also Grabstätte zweier Erzbischöfe. Darauf weist nun in Höhe des Eingangs eine Gedenktafel aus schwarzem Granit hin, die der Kirchbauverein hat anfertigen lassen.
„Zentrale Aufgabe des Vereins ist natürlich die Förderung des baulichen Erhalts der Kirche. Daneben sehen wir es aber auch als unsere Pflicht an, ihre kulturelle Bedeutung ins Blickfeld zu rücken“, erklärt Vorsitzender Erhard Jung, was den Verein zu dem Schritt veranlasst hat. Schließlich werde damit auch die Notwendigkeit der Pflege und des Erhalts der rund 800 Jahre alten Kirche noch einmal deutlich, fügt er hinzu. Der Kirchbauverein Niederbieber hat dies seit seiner Gründung 1995 mit bislang rund 180.000 Euro unterstützt.
Ergänzt werden soll die Gedenktafel noch im Innern der Kirche mit einer zusätzlichen Information zu den beiden Erzbischöfen, die hier ihre letzte Ruhestätte fanden.
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Der Vorstand des Kirchbauvereins Niederbieber mit der neuen Gedenktafel, die am Eingang der Evangelischen Kirche auf ihre Bedeutung als Grabstätte zweier Erzbischöfe hinweist. Foto: Timo Runkel