Allgemeine Berichte | 09.08.2015, 16:00 Uhr

SBN bewässert die Grünflächen in der Stadt

Neuwied blüht auch bei Hitze auf

Wenn es heiß wird, hilft nur eins, damit die vielen Blumenrabatte blühen: gießen. privat

Neuwied. Es ist Sommer. Die derzeitigen heißen Temperaturen machen sich auch im öffentlichen Grün der Stadt bemerkbar. Damit die Stadt Neuwied trotz der Hitze weiter aufblüht und Farbe bekennen kann, kümmern sich die Servicebetriebe Neuwied (SBN) um Grünanlagen und Parks und tun dabei im Moment vor allem eines: wässern.

Die Vegetation steht derzeit mitten in der üppigsten Phase. Das Wachstum der Pflanzen wird jedoch durch die Hitze eingeschränkt. Für die rund 65 Mitarbeiter der SBN steht daher derzeit weniger die Pflege als vielmehr das Bewässern der Flächen im Mittelpunkt. Im gesamten Stadtgebiet hat das städtische Tochterunternehmen im Frühjahr fast 180 Bäume gepflanzt. Mit zwei Wasserfässern bestückte Pritschenwagen, unterstützt durch einen externen Dienstleister, sind die SBN unermüdlich im Einsatz. Rund 100 Liter Wasser braucht jeder Baum wöchentlich. Zusätzlich sorgen seit Mitte Mai Blumenpyramiden in Neuwied und den Ortsteilen für farbenfrohe Blüten. „Die hängenden Geranien und vor allem die Petunien werden mindestens einmal in der Woche gründlich gewässert“, erklärt SBN-Bereichsleiter Thomas Riehl. Zugunsten der Bäume und Blumen müssen die Grünflächen derzeit auf Wasser verzichten und haben ihr sattes Grün in ein mattes Braun getauscht, „aber die Hitze macht Rasenflächen nichts aus“, beruhigt der Gärtnermeister. Wenn es regnet, wird es rasch wieder grün.

Problematischer sei da die Brandgefahr. Offenes Feuer oder weggeworfene Zigaretten könnten derzeit schnell Brände verursachen. „Erst kürzlich hat es auf einer Kuppe gekokelt, da ist eine Hecke des angrenzenden Privatgartens abgebrannt“, berichtet Riehl und bittet um erhöhte Aufmerksamkeit. Zusätzlich könnten Bürger die SBN unterstützen: „Jeder Eimer Wasser, der an einen Baum, Blumenkübel oder Strauch gekippt wird, hält die Pflanzen am Leben“, sagt der 45-Jährige. „Auch Pflegepatenschaften können Anwohner übernehmen und somit das Stadtbild verbessern, denn wir können nu einmal nicht überall sein.“

Zum Schutz der Mitarbeiter beginnen die SBN bei großer Hitze bereits um 6 statt wie üblich um 7 Uhr mit der Arbeit. Denn nicht nur die Pflege und Instandhaltung von 190 Hektar Park- und Gartenanlagen, sondern auch Bereiche der Naherholung von knapp 103 Hektar gehören zu den Aufgaben der SBN. Auch um 80 Spiel- und 19 Sportplätze kümmert sich die Abteilung. In den Sommerferien haben Neuwieder Kinder auch in diesem Jahr die Gelegenheit, auf dem Bauspielplatz an der Bimsstraße Hütten zu errichten, zu basteln und zu spielen. „Wir sorgen dafür, dass alles in Ordnung ist und die Kinder sich richtig austoben können“, sagt Thomas Riehl. Auch auf den anderen Spielplätzen sorgen die SBN für uneingeschränktes Kletter-, Schaukel- und Rutschvergnügen.

Auf den Sportplätzen bricht nun die Renovationsphase an. Während der spielfreien Zeit werden die Flächen ausgebessert, Löcher geflickt - „vor allem da, wo die Belastung am höchsten ist, wie etwa in den 16-Meter-Räumen sowie der Mittelachse.“ Rund sechs Wochen brauchen die SBN-Spezialisten, damit sich ein Rasenplatz erholen und wieder fit für die Saison gemacht werden kann.

Wenn es heiß wird, hilft nur eins, damit die vielen Blumenrabatte blühen: gießen. Foto: privat

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