Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Nach ausführlicher SGD Stellungnahme zum Gestank im Distelfeld

Oberbürgermeister und Landrat sind entrüstet

Oberbürgermeister und Landrat sind entrüstet

Im Neuwieder Distelfeld gibt es drei Unternehmen aus der Abfallwirtschaft. Foto: FF

17.09.2018 - 08:38

Neuwied. Seit Monaten beschäftigt der Gestank im Distelfeld die Neuwieder. In einem Interview mit BLICK aktuell Chefredakteur Hermann Krupp äußerste sich die zuständige Genehmigungsbehörde SGD Nord in der letzten Ausgabe zum Vorwurf der Untätigkeit. Behördenleiter Dr. Ulrich Kleemann und Referatsleiterin Anja Hillmann-Stadtfeld hatten im Vorfeld angekündigt, mit dem Gespräch zur Versachlichung des Themas beitragen zu wollen. Die Resonanz auf die zweiseitige Berichterstattung ließ nicht lange auf sich warten. Vor allem die Ankündigung, dass konkrete Ergebnisse erst in einigen Monaten vorliegen, sorgte bei den Bürgern für Ernüchterung. Andere Aussagen erstaunten Landrat Achim Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig. Eigentlich hatten beide am Tag des Interviews einen Termin bei der SGD. Zum großen Bedauern von Stadt- und Kreisspitze wurde dieser aber zwei Stunden vorher abgesagt. Bereits hier beginnt der Dissens. Dr. Ulrich Kleemann kritisierte, dass Stadt und Kreis nicht das Gespräch gesucht hätten. „Genau das Gegenteil ist richtig“, sagt Bürgermeister Jan Einig. Der geplatzte Termin sei nicht auf Einladung der SGD, sondern auf Wunsch der Kreis- und Stadtverwaltung vereinbart worden. Ein neuer Termin ist nun für Ende September avisiert. Bestätigt fühlen sich die Urheber die Petition. Sie sind sicher, dass erst der öffentliche Druck für Bewegung in der Sache gesorgt hat. Auch wenn Dr. Ulrich Kleemann die Unterschriftenaktion als „nicht erfolgsversprechend“ bezeichnete. Über 1.100 Unterschriften haben Martin Hahn und Conrad Lunar in knapp drei Wochen gesammelt. Die Unterschriften werden sie demnächst dem Mainzer Umweltministerium überreichen. Die Petenten fragen sich, was die SGD denn seit Januar 2017, als der Abfallentsorger Suez als mutmaßlicher Verursacher von Oberbürgermeister Nikolaus Roth ausgemacht wurde, unternommen hat? Auf der Internet Seite der SGD seien lediglich 13 Kontrollen aus den vergangen zehn Wochen dokumentiert. Die letzte bereits am 28. August. „Mit seiner Aussage beweist Herr Dr. Kleemann, dass er fernab der schutzwürdigen Interessen der Bürgerinnen und Bürger agiert, für deren Schutz seine Behörde eigentlich da sein sollte. Wenn man über tausend Unterschriften und die zahlreichen Bürgerbeschwerden mit einem Satz ignorieren möchte, zeugt das von Überheblichkeit und Ignoranz gegenüber den betroffenen Menschen in Neuwied und Umgebung und nährt den Verdacht, dass die wirtschaftlichen Interessen des Verursachers über die Gesundheit und die Lebensqualität der Menschen im Umfeld der Kompostanlage gestellt werden.“ Das der Behördenleiter die Legitimation der Petition in Frage stellt, weil sich auch Nicht-Neuwieder beteiligen, ärgert Martin Hahn. Er verweist auf Menschen, die von auswärts ins Distelfeld zum Einkaufen kommen oder vor Ort arbeiten und dem Gestank stundenlang ausgesetzt sind. Anders als die Verantwortlichen im Neuwieder Rathaus ist Dr. Ullrich Kleemann noch nicht von der Urheberschaft des Gestanks überzeugt. Im Gespräch mit BLICK aktuell verweist er auf andere potentielle Verursacher oder auf eine Gemengelage unterschiedlicher Emittenten. Unter anderem nennt der Behördenchef den kreiseigenen Entsorgungspark der Neuwieder Abfallwirtschaft. Damit bringt er Landrat Achim Hallerbach gegen sich auf.


Wertstoffhof nicht der Verursacher


„Unser Wertstoffhof ist definitiv und nachweislich nicht der Verursacher des Gestanks. Und das weiß auch die SGD Nord ganz genau. Entsprechende Hinweise aus dem Haus der Kontrollbehörde in öffentlichen Erklärungen entbehren jeder sachlichen Grundlage“, empört sich Achim Hallerbach und legt nach: „Wenn die Lebensqualität so vieler Bürgerinnen und Bürger massiv beeinträchtigt wird, sehe ich es als meine Pflicht an, konsequent für eine Verbesserung der Situation einzutreten, die Situation an Fakten und Erkenntnissen orientiert zu bewerten und daraus entsprechende Handlungen abzuleiten. Dazu gehört, dass Tatsachen anerkannt und begründete Vermutungen realistisch bewertet werden. Sachlich nicht haltbaren Unterstellungen wollen wir aber eine klare Absage erteilen.“ Der Landrat versteht nicht, warum die Abfallwirtschaft ins Gespräch gebracht wird, obwohl die Untersuchungen von SGD und Kreis Neuwied selbst an heißen Sommertagen den Betrieb entlasteten. „Wir wissen nicht, ob der Wertstoffhof wissentlich oder nur aus mangelnder Sachkenntnis als möglicher Verursacher ins Feld geführt wird, einer sachlichen Prüfung halten solche Andeutungen aber nicht stand“, formuliert Achim Hallerbach in einer Pressemitteilung. Die Behauptung, der Gestank könne durch offenstehende Hallentore des Wertstoffhofes austreten zeugt seiner Ansicht nach von „völliger Unkenntnis der örtlichen Gegebenheiten“. „Eine Halle, die geöffnet oder geschlossen werden könnte, gibt es hier gar nicht. Auch können weder parkende Müllautos noch der tägliche Betrieb auf dem Wertstoffhof so viele Geruchseinheiten freisetzen, dass sie über große Entfernungen zu starker Belästigung in den Stadtteilen führen könnten“, erklärt der Landrat.


OB will „Schwarzen Peter“ nicht


Perplex ist Jan Einig über Aussagen von Dr. Ulrich Kleemann, mit denen er der Stadt Neuwied seiner Ansicht nach den Schwarzen Peter zuschieben will. „Wenn Herr Dr. Kleemann uns eine Mitverantwortung zuweist, dass die Luft in Neuwied nicht richtig zirkuliert, und dass, wie in einem Interview geschehen, mit der Bauleitplanung in Zusammenhang bringt, so ist das in höchstem Maße irritierend.“ Der Oberbürgermeister stellt klar: „Es war schließlich die SGD, die zuletzt 2008 die Fortschreibung unseres Flächennutzungsplans genehmigt hat. Dieser Plan ist im Übrigen nach den Grundsätzen des Baugesetzbuchs und den Landesplanerischen Vorgaben sowie entsprechend der Inhalte der regionalen Raumordnungsplanung aufgestellt worden.“ Die Stadt habe nichts anderes getan, als sich an Recht und Gesetz zu halten. Auf Unverständnis stößt bei Jan Einig die Äußerung, dass man keine Betriebe schließen könne, die eventuell für Belästigungen verantwortlich sind, anderseits aber fordert, die Stadt solle überlegen, inwiefern das Industriegebiet Distelfeld überhaupt haltbar sei. „Diese Aussage ist in sich widersprüchlich“, kommentiert der Stadtchef. Er verweist darauf, dass die SGD einerseits unter Berufung auf den Bestandsschutz ankündigt keine Betriebe schließen zu wollen und zu können, andererseits solle sich die Stadt aber Gedanken über die Zukunft des kompletten Distelfelds machen. Im Interview mit dem BLICK aktuell hatte Dr. Ulrich Kleemann die Schaffung von Grünflächen ins Gespräch gebracht. „Dr. Ulrich Kleemanns Ziel kann doch nicht die De-Industrialisierung des Distelfelds sein“, spekuliert Jan Einig. FF

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
26.09.2018 08:45 Uhr
Jens Ponath

Lieber Herr Einig, es gibt heute schon "elektronische Nasen", die nach entsprechendem Training Gerüche unterscheiden können und somit leicht Verursacher eindeutig belegen können. Diese werden u. A. in der Flugzeugwartung z. B. bei Feuerwehren oder bei der Lufthansa Technik in Frankfurt eingesetzt:
"Aerotracer:
Das Produkt Aerotracer ist ein mobiles Gerät zur Detektion von Geruchsstoffen, vornehmlich in der Flugzeugkabine und im Cockpit. Die Datenbank des Aerotracers kann neben verschiedenen Triebwerksölen und Schmiermitteln auch andere Stoffe, die eine Gasphase bilden, erkennen. Das Gerät wird u.a. bei erhöhter Geruchsbelästigung in der Kabine eingesetzt."
**https://airsense.com/de/produkte/aerotracer**
Für mich ist es absolut nicht glaubwürdig, das ein Verursacher nicht eindeutig ausgemacht werden kann. Man muss es nur wollen und ich glaube das es genau daran hapert.



Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Corona: Drei Koblenzer Studentenwohnheime unter Quarantäne

Gesundheitsamt testet Bewohner

Koblenz. Am Dienstagabend wurde bei drei Personen, die in Koblenzer Studenten-Wohnheimen leben, ein Schnelltest auf das Coronavirus durchgeführt, der positiv ausfiel. Auch weitere Personen, die Kontakt zu den Betroffenen hatten, zeigten Symptome und wurden getestet. Die Ergebnisse liegen noch nicht vor. mehr...

Aus dem Polizeibericht

Unfallbeteiligter PKW gesucht

Neuwied. Am Dienstag, 07.07.2020, 07:02 Uhr, kam es auf der Bundesstraße 42 in Fahrtrichtung Koblenz in Höhe der Abfahrt Distelfeld zu einem Auffahrunfall. Hierbei soll ein vermutlich dunkelfarbener PKW durch einen Fahrstreifenwechsel die anschließende Kollision eines VW Polo mit einem Mercedes Kombi verursacht haben. Der dunkelfarbene PKW setzte seine Fahrt auf der B 42 fort. Durch den Auffahrunfall entstand Schaden in Höhe von 1500 Euro, verletzt wurde niemand. mehr...

Weitere Berichte
Verkehrsunfall mit
leicht verletztem Radfahrer

Aus dem Polizeibericht

Verkehrsunfall mit leicht verletztem Radfahrer

Bendorf. Am 07.07.2020, gegen 18 Uhr, befuhr ein Radfahrer die Adolph-Kolping-Straße in Bendorf vom MC Donalds kommend in Richtung Kreisverkehr Aral Tankstelle. In Höhe der Zufahrt der JET Tankstelle... mehr...

196 Personen als genesen

Coronavirus: Keine Neuinfektion im Kreis Ahrweiler

196 Personen als genesen

Kreis Ahrweiler. Gestern gab es keine Neuinfektion mit dem Coronavirus im Kreis Ahrweiler. Damit verbleibt die Anzahl der mit dem Virus infizierten Personen bei 208. Davon gelten 196 Personen als genesen. mehr...

Das Modell wird auch für
die Verbandsgemeinde Unkel geprüft

Kommunale Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis im ÖPNV

Das Modell wird auch für die Verbandsgemeinde Unkel geprüft

Kreis Neuwied. Seit dem 1. Juni 2020 wird der Linienverkehr zwischen der Verbandsgemeinde Asbach und dem Rhein-Sieg-Kreis auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung mit verbessertem Angebot wieder umsteigefrei von der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft erbracht. mehr...

Politik

Unser Wachtberg fordert Entschärfung der Kreuzung Rathausstraße/Wachtbergring in Wachtberg-Berkum

Wieder ein folgenschwerer Verkehrsunfall

Wachtberg-Berkum. Erneut hat sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall an der Kreuzung L123/Wachtbergring in Berkum zugetragen, bei dem mehrere Personen verletzt wurden und hoher Sachschaden entstanden ist. mehr...

Neugründung: CDU-Kompetenzteam Young Generation

Rheinbachs CDU: Ein neuer Geist und neuer Schwung

Neugründung: CDU-Kompetenzteam Young Generation

Rheinbach. Nach endlosen Querelen in der CDU-Ratsfraktion wurden durch demokratische Wahlen klare Verhältnisse geschaffen. Zunächst ging tiefes Durchatmen durch die Partei. Die notorischen Unruhestifter... mehr...

Neuregelung für die
Burgstraße in Flerzheim

Verkehrsplanung unter Beteiligung der Anwohner

Neuregelung für die Burgstraße in Flerzheim

Rheinbach. Wenn Autospiegel im fließenden Verkehr krachend aneinanderstoßen, kann eine zu enge Fahrbahn die Ursache sein. Die Burgstraße in Flerzheim ist ein gutes Beispiel für zu enge Fahrbahnen. Sie wurde deshalb zunächst probeweise zur Einbahnstraße umgewidmet. mehr...

Sport
Vom Feld aufs Wasser

Abschlussfahrt der Fußballmädels vom SV Wachtberg 1922 e.V.

Vom Feld aufs Wasser

Gemeinde Wachtberg. 18 E- und D-Juniorinnen vom SV Wachtberg machten sich mit ihren Vätern für ein Wochenende auf an die Lahn. Die Tour war der krönende Abschluss einer tollen, wenn auch durch Corona... mehr...

Mit dem Fußball fürs Leben lernen

SV Wachtberg und Alemannia Adendorf richteten viertägiges Camp aus

Mit dem Fußball fürs Leben lernen

Wachtberg. Dem rollenden Ball hinterhergejagt und dabei noch etwas mitgenommen, das auch neben dem Spielfeld weiterhilft: Unter dem Motto „Training. Lernen. Leben.“ gastierte die von Ex-Bundesligaprofi und UEFA-Cup-Sieger Ingo Anderbrügge gegründete Fußballfabrik in Wachtberg. mehr...

Fit durch den Sommer mit dem SSV Heimerzheim

Von Badminton und Boule bis Zumba

Heimerzheim. Viele werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt in die Ferien fahren können. Der SSV Heimerzheim bietet für alle, die zu Hause bleiben und gerne Sport treiben möchten, auch in den Sommerferien ein attraktives Programm für jung und alt – von Badminton und Boule bis Zumba. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Debatte in Bundesländern um Abschaffung der Maskenpflicht - Was sagen Sie?

Nein, auf keinen Fall.
Ja, ich bin dafür.
Lieber eine Empfehlung statt Pflicht.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Gabriele Friedrich:
[ Zitat ] Abschließend war es für die Mayener Sozialdemokraten eine Selbstverständlichkeit, die Aberkennung der „Ehrenbürgerschaft“ von A. Hitler mit zu beschließen [ Zitat Ende ] Herzlichen Glückwunsch an die SPD und die Stadt Mayen. Nach 75 Jahren! hat man einem Mörder und Volksthyrannen die Ehrenbürgerschaft aberkannt. Und wie lange dauert es, bis die Mayener eine Kritik annehmen und einmal drüber nachdenken? Wie lange braucht es denn, eine Stadt kaputt zu machen, Kopfsteinpflaster wie in Kaisers Zeiten durch die gesamte City zu tackern, das sich jeder Gehbehinderte den Hals bricht und sich mit dem Rollator die restlichen Knochen bricht ? Warum ist Mayen immer noch so rückständig? Mayen bietet immer noch keinen Service, keinerlei Kommunikation und keine Einkaufsmöglichkeit für alte Menschen. Sollen wir raus aus der Stadt- wie im Mittelalter ? Flanieren in Mayen? Geht nicht mehr, und was wollt ihr dann mit einem Hotel? Erstmal die Ruinen abreißen und die Eigentümer in die Pflicht
K. Schmidt:
Mit anderen Worten: Die 5 AfD-Stadtratsmitglieder bilden gegenüber den anderen 43 die absolute Mehrheit. Denn so wie sie abstimmen, darf schließlich kein echter Demokrat abstimmen. ergo: Politisches Kasperletheater, allerdümmster Art. Und wiedermal Stärkung einer Partei, die doch angeblich niemand stark haben will.
Helmut Gelhardt:
Wer sich in die Hände der Rechtsreaktionäre, hier der AfD, begibt, kommt politisch in deren Händen um. Das hätte gegolten für die Papaya-Koalition unter der Führung des CDU-Fraktionsvorsitzenden im Neuwieder Stadtrat, Herrn Martin Hahn, der vor dem 'Abwahlverfahren Mang' bewusst in Kauf genommen hat, Bürgermeister Mang, SPD, mit Hilfe der AfD zu stürzen. Und das gilt gleichermaßen jetzt für Herrn Bürgermeister Mang, der es jedenfalls im Ergebnis hingenommen hat, dass seine Abwahl nur mit der Enthaltung der AfD verhindert wurde. Die Schändlichkeit der maß- und zügellosen Treibjagd gegen Mang durch in erster Linie sich christliche Demokraten nennende Personen im Neuwieder Stadtrat bleibt bestehen! Das sich als Bürgermeister Stützen-lassen durch die rechtsreaktionäre AfD ist für Herrn Mang als Sozialdemokrat absolut undenkbar! Es gibt kein richtiges Leben im falschen. Für Herrn Martin Hahn nicht.Und für Herrn Mang nicht. Am Abwahl-Abend hat die AfD obsiegt. Das ist niemals hinnehmbar!
Achim Kämpflein:
Wow - was für ein Verbrechen! Hat die Polizei nichts bedeutsameres zu berichten, als sich mit einer solchen Pressemeldung lächerlich zu machen?
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.