Allgemeine Berichte | 18.07.2015, 10:14 Uhr

Die Feldkirchener Schützen besuchten Ostfriesland

Schöne Reise!

Die Feldkirchener Schützen im historischen Hafen von Carolinensiel. Die Gruppe verbrachte fünf sonnige Tage an Deutschlands Nordseeküste.privat

Ostfriesland. Auch in diesem Jahr hatte sich das Reiseteam der Schützengilde Feldkirchen wieder etwas Besonderes einfallen lassen. Nach den Bergen im letzten Jahr ging die Reise diesmal in den Norden nach Ostfriesland.

Das sehr schöne Hotel „Krögers“ in Esens war der Ausgangspunkt für ein abwechslungsreiches Programm. Der erste Höhepunkt war eine Raddampferfahrt vom historischen Hafen in Carolinensiel nach Harlesiel.

Nach einer Wattwanderung stand ein Frühschoppen am Strand auf dem Programm. Am Nachmittag war ein Stadtführer gebucht, der anschaulich die Geschichte und Sehenswürdigkeiten der Stadt Esens erklärte. Die Reiseleitung hatte auch noch eine Überraschung eingeplant und lud die Gruppe in einer historischen Scheune zum gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen ein. Wenn man schon an der Nordseeküste ist, so muss man auch eine der schönen ostfriesischen Inseln besuchen. Also war für den nächsten Tag eine Fahrt zur Insel Spiekeroog organisiert, allerdings nicht, wie die meisten vermuteten, mit einer großen Fähre, sondern mit einem alten Fischkutter. Da niemand seekrank wurde, konnte jeder entweder auf eigene Faust die Insel erobern oder sich einer Stadtführerin anschließen und auf diese Weise die Sehenswürdigkeiten und historischen Hintergründe der Stadt Spiekeroog erkunden. Am nächsten Tag fuhr die Gruppe nach Jever. Nach einem ausgiebigen Stadtbummel stand als Höhepunkt dieses Tages, eine Brauereibesichtigung auf dem Programm.

Großes Erstaunen herrschte, denn es wurde nicht die stadtbekannte Brauerei besichtigt, sondern die Fahrt ging weiter zu der Werdumer Küstenbrauerei. Der Seniorchef des Hauses ließ es sich nicht nehmen, seine kleine Brauerei persönlich vorzustellen und auch noch so manchen ostfriesischen Witz zu erzählen. Nach einer ausgiebigen Beköstigung mit dem selbst gebrauten Bier ging es zurück zum Hotel.

Wie das bei den Schützen so üblich ist, wurde der letzte Abend mit einem musikalischen Alleinunterhalter und verschiedenen Darbietungen der Teilnehmer beendet. Am Sonntag hieß es dann leider wieder, von der Nordseeküste Abschied zu nehmen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück ging die Reise zurück ins Rheinland. Alle Teilnehmer waren sich einig, im nächsten Jahr sind sie wieder mit dabei. Dann rufen wieder die Berge, diesmal in Reith bei Kitzbühel.

Die Feldkirchener Schützen im historischen Hafen von Carolinensiel. Die Gruppe verbrachte fünf sonnige Tage an Deutschlands Nordseeküste. Foto: privat

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