Politik | 09.03.2014

SPD-Stadtratsfraktion mahnt Säuberung des Stausees Oberbieber an

Sorgen in der Bevölkerung wegen Verschlammung der Vorsperre

Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich vor Ort ein Bild von der Situation am Stausee gemacht.  privat

Oberbieber. Auf Einladung des Ratsmitgliedes und Ortsvorsteherin von Oberbieber, Ingrid Ely-Herbst, traf sich die SPD-Stadtratsfraktion zu einem Besichtigungstermin am Stausee Oberbieber, um sich ein Bild vom Zustand des Stausees und der Vorsperre zu machen. Anlass des Ortstermins waren Hinweise und Befürchtungen aus der Bevölkerung, dass die Vorsperre zum Stausee bereits wieder erheblich verschlammt sei und damit dringender Handlungsbedarf bestehe, um eine erneute Verschlammung des Stausees zu verhindern. 2011 war mit einem erheblichen finanziellen Aufwand der Stausee - ehemals Schwanenteich - entschlammt worden und dabei durch den Stadtrat festgelegt worden, dass in zeitlichen Abständen von fünf Jahren Entschlammungsmaßnahmen oberhalb der Vorsperre durchgeführt werden sollen. „Doch“, so Ingrid Ely-Herbst, „wenn früher Handlungsbedarf besteht, dann muss auch früher gehandelt werden, damit die Stadt Neuwied nicht das Risiko eingeht, in naher Zukunft wieder erhebliche finanzielle Mittel einsetzen zu müssen, um den Oberbieberer Stausee erneut entschlammen zu müssen.“ In einem Schreiben an den zuständigen Baudezernenten, Bürgermeister Reiner Kilgen, hat die Ortsvorsteherin auf die aktuelle Situation hingewiesen und um Auskunft gebeten, ob bereits entsprechende Maßnahmen angedacht sind und ob seitens der Verwaltung Kontrollen durchgeführt werden, die rechtzeitig die Risiken einer Verschlammung erkennen lassen. Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich vor Ort ein Bild von der Situation am Stausee machen können und teilt die Sorgen aus der Bürgerschaft, dass für das von vielen Menschen gern besuchte Naherholungsgebiet im Stadtteil Oberbieber dringender Handlungsbedarf besteht. SPD-Fraktionschef Sven Lefkowitz: „Wenn hier rechtzeitig gehandelt wird, dann sparen wir erhebliche finanzielle Mittel in der Zukunft für eine eventuelle erneute Gesamtsanierung des Stausees.“ Dabei soll nach Vorstellungen der SPD-Fraktion auch ein Pflegekonzept für die Uferbereiche durch die Verwaltung erstellt werden, das die Attraktivität des Naherholungsgebietes weiter steigern soll. Pressemitteilung der

SPD-Stadtratsfraktion Neuwied

Die SPD-Stadtratsfraktion hat sich vor Ort ein Bild von der Situation am Stausee gemacht. Foto: privat

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