Politik | 12.03.2015

Tod von Neuwieder Persönlichkeit

Trauer um Fürsten zu Wied

Carl Fürst zu Wied. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

Neuwied. Mit großer Betroffenheit haben der Neuwieder Landrat Rainer Kaul und Oberbürgermeister Nikolaus Roth die Nachricht vom Tod von Carl Fürst zu Wied aufgenommen. Er verstarb im Alter von 53 Jahren plötzlich und unerwartet.

Neuwieds Oberbürgermeister Nikolaus Roth sprach von einem „schweren Schock“. Er erinnerte an die Verdienste des Fürsten und hob hervor, dass er sich stets in der Verantwortung für seine Heimatstadt gesehen und auf vielfältige Weise für Neuwied und die Bürgerinnen und Bürger engagiert habe. Den regelmäßigen Kontakt und die von Vertrauen geprägte persönliche Zusammenarbeit mit Carl Fürst zu Wied habe er sehr geschätzt, betonte der Oberbürgermeister und fügte hinzu: „Neuwied verliert einen guten Freund und einen großen Förderer.“ In dieser schweren Zeit gelte sein Mitgefühl der Familie des Verstorbenen.

Landrat Kaul, der zugleich auch für die Bürgermeister der Verbandsgemeinden sprach, würdigte ihn als einen engagierten und verdienstvollen Menschen, der in Stadt und Kreis Neuwied und auch darüber hinaus große Verdienste erworben hat: „Er stand für Bürgernähe. Diese dokumentierte er u.a. durch hohe Präsenz in den Gemeinden des Landkreises. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit und seine Menschlichkeit“, erklärte Kaul, „werden wir sehr vermissen. Wir alle sind Carl Fürst zu Wied zu tiefem Dank verpflichtet und werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und trauern mit der Familie.“

„Die große Bandbreite seines Wirkens belegten verschiedene Funktionen u.a. in Naturschutz- und Umweltverbänden. Nach dem Tod seines Vaters Friedrich-Wilhelm Fürst zu Wied im Jahr 2000 wurde er Vorsitzender des Naturpark-Rhein-Westerwald, der rund 5/6 des gesamten Kreisgebietes umfasst“, hebt Kaul, der als Stellvertretender Vorsitzender des Naturpark Rhein-Westerwald auch auf diesem Sektor eng mit Carl Fürst zu Wied zusammengearbeitet hat, hervor. Das Engagement im Naturschutz fand auch überregional höchste Anerkennung. Noch vor wenigen Tagen war Carl Fürst zu Wied zum Sprecher aller rheinland-pfälzischen Naturparke gewählt worden. Darüber hinaus war er seit 2001 Kreisjagdmeister und Vorsitzender des Kreisjagdbeirats.

Pressemitteilung Kreis Neuwied

Carl Fürst zu Wied. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

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