Allgemeine Berichte | 03.10.2015, 10:54 Uhr

Ludwig-Erhard-Schule und BBS Heinrich-Haus Neuwied

Urkundenverleihung „UNESCO-Projekt-Schule“ in Speyer

Bei der Urkundenverleihung in Speyer (v.li.): Walter Hirche, (bis 2014 Präsident Deutsche UNESCO Kommission), Heinz Schüller (Schulleiter BBS Heinrich-Haus), Gerlinde Zehschnetzler (Studiendirektorin Ludwig-Erhard-Schule), Heinz-Jürgen Rickert (Bundeskoordinator UNESCO-Projekt-Schulen), Alois Wiszniewsky (Landeskoordinator UNESCO-Projekt-Schulen RLP). privat
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Neuwied. Anlässlich der bundesweiten mehrtägigen Fachtagung in Speyer zum 50-jährigen Bestehen der Unesco-Projekt-Schulen in der Bundesrepublik Deutschland wurde den beiden Schulen aus Neuwied die Urkunde zur anerkannten UNESCO-Projekt-Schule übergeben – eine ganz besondere Ehrung. Das internationale Schulnetzwerk umfasst deutschlandweit über 200, weltweit 8800 Schulen aus 181 Ländern, die sich in ihrem Unterricht den UNESCO-Leitlinien besonders verpflichtet fühlen.

Toleranz und Respekt

Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung würdigten der Bundeskoordinator der deutschen UNESCO-Projektschulen, Heinz-Jürgen Rickert, und der Landeskoordinator aus Rheinland-Pfalz, Alois Wiszniewsky, die langjährige erfolgreiche und überzeugende Arbeit der beiden Schulen aus Neuwied im UNESCO-Netzwerk. Der Bundeskoordinator lobte in seiner Rede die Ludwig-Erhard-Schule, „die nachweislich in vielen Projekten gezeigt hat, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrer Schule erfahren und lernen, wie wichtig das friedliche Zusammenleben, Achtsamkeit, Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen und Ethnien, Religionen oder Weltanschauungen in unserer fragilen Welt gerade auch heute ist.“ Alois Wiszniewsky ergänzte in seiner Laudatio: „Die Ludwig-Erhard-Schule wird im Kreis der anerkannten Unesco-Projekt-Schule aufgenommen, weil sie ihre Schülerinnen und Schüler überzeugend auch weiterhin als aktive, verantwortungsbewusste Weltbürger und als europäische Bürgerinnen und Bürger auf das Leben und den Alltag im vereinten Europa und der globalen Welt vorbereitet.“

Hervorragendes Engagement

Die Vertreter der UNESCO-Projektschulen würdigten die engagierte Arbeit der BBS Heinrich-Haus. Durch die Projektarbeit in den Netzwerken „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“, „Denkmal aktiv“, durch verschiedene Umweltprojekte und internationale Kontakte bereite die Schule die vorwiegend beeinträchtigten Jugendlichen auf ein inklusives Leben in der Gesellschaft und auf den ersten Arbeitsmarkt vor. Im April wurde die BBS Heinrich-Haus erst als Europaschule zertifiziert und erhielt im Juni den Europapreis des Landes für ihr hervorragendes Engagement für die Partnerschule in Bagrote/Pakistan. Damit erfüllt sie in besonderer Weise die Grundsätze der UNESCO-Schulen, lobte Alois Wiszniewsky. Die beiden Vertretungen der berufsbildenden Schulen aus Neuwied, Gerlinde Zehschnetzler und Heinz Schüller, freuen sich mit ihren Teams über diese internationale Anerkennung der geleisteten Arbeit und betrachten dies als Ansporn, in diesem Sinne weiterzumachen.

Bei der Urkundenverleihung in Speyer (v.li.): Walter Hirche, (bis 2014 Präsident Deutsche UNESCO Kommission), Heinz Schüller (Schulleiter BBS Heinrich-Haus), Gerlinde Zehschnetzler (Studiendirektorin Ludwig-Erhard-Schule), Heinz-Jürgen Rickert (Bundeskoordinator UNESCO-Projekt-Schulen), Alois Wiszniewsky (Landeskoordinator UNESCO-Projekt-Schulen RLP). Foto: privat

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